Der Mittelfränkisch-Schwäbische Jakobsweg ist eine geschichtsträchtige, rund 155 Kilometer lange Pilgerroute, die in Nord-Süd-Richtung Mittelfranken mit dem schwäbischen Donautal verbindet. Auf meist 7 Tagesetappen führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Landschaft voller mittelalterlicher Städte, idyllischer Flusstäler und sanfter Hügelzüge.
Routenverlauf und kulturelle Highlights
Vom Frankenland ins Ries: Der Weg startet an der St.-Gumbertus-Kirche in der barocken Markgrafenstadt Ansbach. Die Route führt zunächst südwestwärts über den Herrieder Torturm in die traditionsreiche Stiftsstadt Feuchtwangen und weiter in die perfekt erhaltene mittelalterliche Kulisse von Dinkelsbühl.
Über die Schwäbische Alb zur Donau: Ab Dinkelsbühl zieht sich der Pfad weiter südwärts und überquert die Grenze nach Baden-Württemberg. Über Kirchheim am Ries führt die Route mitten durch den kreisrunden Meteoritenkrater des Nördlinger Ries nach Nördlingen. Von dort geht es über die östlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb vorbei an Giengen an der Brenz bis zum Etappenziel am Ulmer Münster.
Architektonische Schätze: Zu den Höhepunkten gehören die markgräfliche Residenz in Ansbach, das Münster St. Georg in Dinkelsbühl, die komplett begehbare Stadtmauer von Nördlingen sowie das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt.
Anschluss im Wegenetz
Der durchgehend mit der gelben Jakobsmuschel markierte Weg bildet ein wichtiges Bindeglied im süddeutschen Pilgernetz. In Ansbach kreuzt er den Mittelfränkischen Jakobsweg (Nürnberg–Rothenburg). Am Endpunkt in Ulm mündet die Route nahtlos in den Oberschwäbischen Jakobsweg ein. Über diesen gelangen Wandernde weiter nach Ravensburg und Konstanz am Bodensee, wo der direkte Anschluss an die Schweizer Via Jacobi erfolgt.
Topografisch ist der Weg im ersten Abschnitt flach bis sanft gewellt, fordert aber beim Übergang über den Albtrauf eine solide Grundkondition, die stets mit weiten Panoramablicken belohnt wird.
********************************
Das ist die historische und clevere Wegvariante von Mittelfranken durch die Schwäbische Alb in den zwei Flusstälern von Kocher und Brenz nach Ulm. Im Norden zweigt der mittelfränkisch-schwäbische Jakobsweg vom Jakobsweg Nürnberg – Rothenburg ab, im Süden geht er über in den Oberschwäbischen Jakobsweg Ulm-Konstanz. Er wird von der Schwäbischen Jakobusgesellschaft gepflegt, ist durchgehend mit der europäischen gelben Strahlenmuschel auf blauem Grund markiert, Muschelschloss oben. Dieses Wegzeichen wird nach rechts oder links gedreht, wenn der Weg nach rechts oder links abbiegt, ansonsten geradeaus.
Für das aktuelle Unterkunftsverzeichnis mit Angabe der Stempelstellen bitte hier klicken:
https://www.haus-st-jakobus.de/de/113/Unterkunftsverzeichnisse.html
Guten Tag
Möchten Sie Ihr Hotel, Restaurant oder Ihren Shop am Etappenziel bewerben? Dann melden Sie sich bitte bei unserem Webmaster web@jakobsweg.ch
Herzliche Grüsse
Ihr camine-europe.eu -Team