Wir wandern heute anfangs noch mehr oder weniger dem Höllbach entlang, der kurz vor Zarten in den Wagensteigbach mündet. Hinter Zarten heisst das Gewässer dann «Dreisam». Bei Zarten queren wir das Tal und wandern an dessen Nordrand westwärts.

Kurz vor Ebnet verlassen wir die Talsohle und wandern zuerst nordwärts in bewaldete Höhen und erreichen, vorbei an der Wendelinskapelle, die Siedlung St. Ottilien. Für den Rest der Etappe verbleiben wir auf der Höhe im Ottilienwald, bevor wir kurz vor Freiburg im Breisgau die Talsohle wieder erreichen. Die Etappe endet beim Münster von Freiburg.

In der historischen Altstadt ist natürlich der Besuch des Münsters ein Muss, nicht nur für Pilger, aber auch das alte und das neue Rathaus sowie das historische Kaufhaus sind sehenswert. Das Flanieren in Freiburg ist kurzweilig, und auch kulinarisch werden wir nicht zu kurz kommen.

Wenn Du in Freiburg bist, wirst Du sicher wissen, wie Dein Weg weiter gehen soll. Wenn Du nach Rom pilgern willst, so führen wir Dich gerne über Basel und Lausanne lückenlos bis dorthin, wenn Du willst ab Lausanne sogar auf englisch, französisch oder italienisch. Wenn Du nach Santiago pilgern willst, so hast Du die Wahl zwischen der Schweiz und dem französischen Burgund. Der Weg durch die Schweiz ist bis Lausanne identisch mit dem Weg nach Rom, und von dort aus können wir Dich durchgehend auch bis Santiago führen. Falls Du über das Burgund wandern willst, so können wir Dich auch durchgehend dorthin führen. Buen camino».

Hinweis(e)

Ab Rottenburg am Neckar beginnt ein weiteres Jakobus-Wegnetz in Baden-Württemberg. Die «klasssische» Variante führt über Freiburg im Breisgau ins Dreiländereck D/CH/F, und von dort aus weiter via Schweiz oder Frankreich. Es gibt aber seit jüngerer Zeit auch eine Variante die mehr südwärts verläuft und dann über Schaffhausen ins CH-Wegnetz führt, oder via Waldshut dem Rhein entlang nach Basel. Der Himmelreich Jakobusweg gehört zu diesem Süd-Netz und führt von Hüfingen über die Höhen der Baar und des Schwarzwaldes nach Freiburg i.B., und von dort durch das Markgräflerland nach Basel.