Die heutige, relativ kurze und flache Etappe gehört zu denjenigen, bei denen man die Pilgerkollegen auf Fahrrädern beneidet: sie kommen locker und flott voran, haben neben der Brise vom Meer her auch noch etwas Fahrtwind, und sie werden mit Sicherheit am heutigen Tag bedeutend mehr Kilometer zurücklegen als wir zu Fuss, und zudem tragen sie auch keine schweren Rucksäcke. Allerdings, die Saccochen an den Fahrrädern machen sich auch bemerkbar, am meisten bei Steigungen, und das zusätzlich zum Gewicht des Bikes. Und wenn uns die Füsse schmerzen, dann haben die Radlerkollegen eine alternative Schmerzzone, etwas weiter oben, in der Gegend des Velosattels.

Wir können uns allerdings damit trösten, dass wir zu Fuss ab Camogli wieder bessere Karten haben, wenn wir auf Waldwegen durch die Cinque Terre wandern, dann werden die Radlerkollegen auf Verkehrsstrassen ausweichen müssen. Mit dieser Gewissheit wird es einfacher, auch den Rad-Pilgern ein freundliches Ultreya nachzurufen.

Hinweis(e)

Die «Via de la Costa» in Italien und die «Via Aurelia» in Frankreich erfüllen gemeinsam dieselbe Aufgabe: sie verbinden seit der Neuzeit Sarzana und Arles miteinander, und damit die Pilgerweg-Netze der beiden Länder. Der Pilger-Verkehr bewegt sich bei diesen Wegen also in beiden Richtungen. Beide Wege sind hier ab der Grenze zwischen der Riviera und der Côte d'Azur nahe bei Menton zu ihren Anschluss-Destinationen beschrieben, die Streckenführung ist dabei aber in beiden Richtungen dieselbe. Der Unterschied liegt in den Profilen - die Auf-und Abstiege sind in der Marschrichtung angegeben und sind deshalb nur für die Wanderrichtung anwendbar. Das kann sich auf die Etappeneinteilung auswirken.

Siehe auch

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