Die Via de la Costa (Richtung Rom) verläuft im Grossen und Ganzen eigentlich mehrheitlich von Westen nach Osten. Auf der heutigen Etappe wird uns aber auffallen, dass wir einige Kilommeter ziemlich genau nordwärts wandern. Mit dem Mittelmeer rechterhand gibt es allerdings keine Zweifel, dass wir nach wie vor auf dem richtigen Weg sind. Diesesr Wegstück nordwärts ist eine Folge der Tatsache, dass die Bucht von Genua auf unserem Weg der nördlichste Punkt des Mittelmeeres ist, abgesehen vom Golf von Venedig an der Adria, der noch etwas nördlicher liegt, allerdings nicht mehr an unserem Weg. Ab Genua werden wir dann wieder leicht südwärts wandern, bis wir bei Sarzana auf die Via Francigena stossen, dann geht es wieder richtig südwärts.

Es ist eigentlich beeindruckend, wie wir auf unserem Weg Richtung Rom Meere (teilweise) umwandern.

Hinweis(e)

Die «Via de la Costa» in Italien und die «Via Aurelia» in Frankreich erfüllen gemeinsam dieselbe Aufgabe: sie verbinden seit der Neuzeit Sarzana und Arles miteinander, und damit die Pilgerweg-Netze der beiden Länder. Der Pilger-Verkehr bewegt sich bei diesen Wegen also in beiden Richtungen. Beide Wege sind hier ab der Grenze zwischen der Riviera und der Côte d'Azur nahe bei Menton zu ihren Anschluss-Destinationen beschrieben, die Streckenführung ist dabei aber in beiden Richtungen dieselbe. Der Unterschied liegt in den Profilen - die Auf-und Abstiege sind in der Marschrichtung angegeben und sind deshalb nur für die Wanderrichtung anwendbar. Das kann sich auf die Etappeneinteilung auswirken.

Siehe auch

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