Diese Etappe führt uns ausnahmeweise wieder mal Richtung Norden, aber auf einer so langen Wanderung kann der Weg nicht immer geradeaus zum Ziel führen. Der Weg ist heute auch etwas hügeliger als bei einigen der Etappen zuvor.

Nach dem Start bei der römisch-katholische Kirche Nagyboldogasszony in Kisbér heisst der nächste Ort «Ete». Ete ist ein Weinbauort mit über 100 bekannten Weinkellern, aber für eine Degustation ist es wohl noch zu früh auf der Etappe. Ete hat eine sehr schöne reformierte Kirche und eine ebenfalls sehr schöne Ortszeichensammlung.

Weiter führt uns der Weg nach Makkpuszta. Dort finden wir eine Liegenschaft, die einst der Familie Familie Eszterházy gehörte. Diese Anlage gehört heute der italienischen Familie Menossi, welche stufenweise den Besitz erneuert und restauriert. Die sanfte Renovation berücksichtigt die übriggebliebenen Werte und lässt das in den 1900 Jahren weltbekannte Pferdegestüt wieder aufblühen.

Der Etappenort Navigmánd ist eine weltbekannte Thermalstadt. Vor dem Rathaus ruhen wir uns beim Pilger -Springbrunnen aus. Die Stadt bietet Unterkunftsmöglichkeiten, Gaststätten und Sehenswürdigkeiten.

Hinweis(e)

Der «Jerusalemweg / JERUSALEM WAY» ist ein Pilgerwegnetz, das Pilger aus Zentraleuropa nach Jerusalem führt. Jerusalem gehört zusammen mit Rom und Santiago de Compostela zu den 3 wichtigsten christlichen Pilgerdestinationen des Mittelalters. Dieser Weg beginnt beim Kap Finisterra am Westufer Europas und führt entweder durch Italien oder der Donau entlang durch den Balkan in die Türkei, und ab dort wieder auf einer gemeinsamen Route nach Jerusalem.

Siehe auch

Siehe auch www.jerusalemway.org/