Budapest: Kilometer Null

Budapest: Kilometer Null

Wir starten in Budapest, der Hauptstadt von Ungarn beim 0 km-Stein, welcher am Fusse des Burgberges an der Donau zu finden ist. In Ungarn zählt man für jede Fernverkehrsstrasse die Kilometer von diesem Stein aus. Nachdem wir den Tunnel passiert haben - Beginn des Pilgerweges -, wird der Verkehr immer weniger, und der Weg führt durch immer ruhigere Strassen.
Wald bei Budakeszi

Wald bei Budakeszi

Aus der Stadt heraus geht es bergauf, bis wir «Normafa», ein beliebtes Ausflugsziel erreicht haben. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf Budapest.

Ab hier führt ein schöner, bewaldeter Pfad bis zur «Makkosmaria» - Kirche. und weiter bis an den Rand von Budakeszi, vorbei an Einfamilienhäusern auf kleinen Wegen, bis zu einem eingezäuntem Wald. Nach dem Wald kommen wir in Páty an, wo es die Möglichkeit gibt, in einer schönen ungarischen «Csárda» zu essen. Für die seelische Nahrung wartet eine kleine Kapelle auf uns. Nach Páty geht es auf einem Akazienpfad voran, und wir gelangen auf den ganz geraden Töker-Weg, welcher uns ungefähr 10 km lang, durch eine landwirtschaftliche Gegend führt.

Páty: Fenyves Restaurant

Páty: Fenyves Restaurant

Unterwegs bei der «Újmajor»-Kirche können wir ausruhen. Vor uns erblicken wir bereits Zsámbék unser heutiges Etappenziel.

Nach dem gerade verlaufendem Weg gelangen wir nach Tök, welches ein Vorort von Zsámbék ist. Von hier aus erreichen wir die katholischen Kirche in Zsámbék

Hinweis(e)

Der Jakobsweg in Ungarn von Budapest bis Wolfsthal verläuft durchgehend auf der westlichen resp. südlichen Seite der Donau. Wolfsthal liegt etwas südwestlich von Bratislava, womit die Fortsetzung des Weges ab Wolfsthal westwärts auch ein Weg wird für Pilger, die aus der Slowakei herkommen.

Kirche in Páty

Kirche in Páty

In Budapest finden wir nur wenige Jakobsweg-Markierungen. Von Normafa bis zur Makkosmária Kirche sind ausserdem Touristenzeichen. Ab der Makkosmária Kirche gibt es wieder nur die Jakobsweg-Markierungen. In dem Wald zwischen Budakeszi und Páty führen uns die roten M-Zeichen, gleich Meteor-Wanderweg. Von Páty bis Tök gibt es wieder nur Jakobsweg-Markierungen. Ab Zsámbék treffen wir wieder auf den Maria-Weg.