Ponte de Lima bei Nacht

Ponte de Lima bei Nacht

Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Casa Fernanda starten alle Pilger gut gelaunt in den neuen Pilgertag. Auch heute führt uns unser Weg durch abwechslungsreiche Landschaft leicht bergauf und bergab. Vorbei an kleinen Pinienwäldern und landwirtschaftlich genutzten Feldern begleitet uns der Gesang der erwachenden Natur bei jedem Schritt. Nach der 1.500 Einwohner zählende Gemeinde Vitorino dos Piães geht es zum Teil steil bergauf zum Pass Portela da Facha, bevor wir uns über die Orte Facha, Sobreiro, Campo Nova und Anta dem Fluss Rio Lima nähern. Schon von Ferne entdeckt man die mittelalterliche Bogenbrücke, die in Ponte de Lima den breiten Fluss überspannt.
Fernanda's Frühstückstisch

Fernanda's Frühstückstisch

An einer Kapelle, die der Senhora da Guía geweiht ist, beginnt eine breit angelegte alte Platanenallee, die als Uferpromenade uns in das Stadtzentrum von Ponte de Lima führt. Der Ort, der heute ca. 3.300 Einwohner zählt, gehört zu den ältesten Ansiedlungen Portugals (150 v. Chr.). Über Ponte de Lima führte die Römerstraße XIX, welche die beiden geschichtsträchtigen Orte Braga und Astorga miteinander verband.

Ebene vor Vitorino de Piães

Ebene vor Vitorino de Piães

Vom Altstadtkern, wo wir unsere Lebensmittelvorräte ergänzen oder uns in einem der vielen Restaurants für die nächste Etappe stärken können, führt unser Weg über die alte Brücke, wo wir direkt hinter der Schutzengelkirche eine komfortabel ausgestattete Pilgerherberge finden.

Hinweis(e)

Der «Camínho Português» ist der kürzeste Pilgerweg um aus dem Ausland nach Santiago de Compostela im spanischen Galizien zu gelangen. Bis zur spanischen Grenze werden wir ausschliesslich in der portugiesischen Region «Norte» bleiben.