steiler Weg bergab

steiler Weg bergab

Unser heutiger Weg führt uns weitestgehend durch besiedeltes Gebiet. Entsprechend ist auch der Anteil der asphaltierten Wegabschnitte recht hoch. Nachdem wir das langgezogene Siedlungsband O Porriño mit der stark befahrenen Nationalstraße hinter uns gelassen haben, geht es durch mehrere Streusiedlungen mal mehr, mal weniger steil bergauf, bis wir in Barreiros mit 228 Höhenmeter unseren höchsten Punkt der Tagesetappe überschreiten. Ein römischer Meilenstein weist darauf hin, dass wir uns mit dem Camino hier, wie auch an vielen anderen Wegabschnitten, auf einer ehemaligen römischen Straße befinden.
herbstliche Begrüßung am Weg

herbstliche Begrüßung am Weg

Über die Orte Vilar de Infesta und Padrón geht es nun stetig bergab, bis wir in O Quinteiro auf die Hauptstraße stoßen und dieser stark befahrenen Straße entlang nach einem Kilometer die 7.500 Einwohner zählenden Stadt Redondela erreicht haben. Da diese Stadt an der Bucht von Vigo und damit am Atlantik liegt, können wir uns am späten Nachmittag noch ein Bad gönnen - allerdings abseits des Hafens.

Wanderpause in Padrón

Wanderpause in Padrón

Unser Quartier in Redondela ist das im 16 Jh. im Renaissance-Stil errichtete Herrenhaus «Casa de Torre», in dem neben einer Gallerie und einer kleinen Bibliothek, auch die modern ausgestattete öffentliche Pilgerherberge untergebracht ist.

Hinweis(e)

Der «Camínho Português» ist der kürzeste Pilgerweg um aus dem Ausland nach Santiago de Compostela im spanischen Galizien zu gelangen. In Spanien angekommen bleiben wir bis Santiago in der Region Galizien.