Santiago de Compostela

Santiago de Compostela

Die heutige Etappe bringt uns zu unserem Pilgerziel Santiago de Compostela und damit zum Ende der ca. 250 Kilometer langen Wanderstrecke, die in Porto ihren Ausgangspunkt hatte.

Zuerst fast eben, später leicht hügelig erreichen wir auf wenig befahrenen Orts- und Nebenstraßen die 260 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Pilgermetropole. Die dichtere Bebauung auf den letzten 10 Kilometern lassen schon die Nähe der Heiligen Stadt erahnen und damit wächst auch die innere Anspannung zum Ende der Tour.

grandiose Wegbeleuchtung

grandiose Wegbeleuchtung

Von Südwesten kommend erreichen wir - am «Parque da Alameda» vorbei - die Altstadt von Santiago de Compostela und über die Rúa do Franco gelangen wir zum großen Platz vor der Kathedrale (Praza do Obradoiro). Mit Genugtung und Erleichterung betreten wir das riesige Kirchengebäude, dessen Ursprung in der heutigen Form auf das Jahr 1075 zurückgeht. Erstmalig im Jahr 830 wurde an dieser Stelle - nach der Wiederentdeckung des Jakobusgrabes - eine Vorgängerkirche errichtet.

Wunder der Natur

Wunder der Natur

Für alle hier Ankommenden ist nicht nur die obligatorische Pilgermesse, das Wiedersehen mit vielen Mitpilgern auf dem großen Platz, sondern auch die Erforschung und Besichtigung der kulturträchtigen Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern ein Event, das tiefgreifende Eindrücke hinterlässt.

Alle die sich noch ein paar Tage Zeit für Santiago de Compostela genommen haben sollte es nicht versäumen auch dem neuen Kulturtempel «Cidade da Cultura» südöstlich der Altstadt einen Besuch abzustatten. Für Pilger, die noch bis Fisterra weiterwandern wollen, werden die nachfolgenden Etappen hier ebenfalls verfügbar sein.

Hinweis(e)

Der «Camínho Português» ist der kürzeste Pilgerweg um aus dem Ausland nach Santiago de Compostela im spanischen Galizien zu gelangen. In Spanien angekommen bleiben wir bis Santiago in der Region Galizien.