Porto: Kathedrale

Porto: Kathedrale

Wir beginnen die Pilgerreise in Porto, der bedeutenden portugiesischen Hafenstadt an der Mündung in den Atlantik des in Spanien beginnenden Douro (in Spanien: Duero). Der natürliche Hafen in der Flussmündung hat zur wirtschaftlichen Bedeutung von Porto seit jeher beigetragen. Porto, die heimliche Kulturhauptstadt Portugals, wurde 1996 zum Weltkulturerbe erklärt. Nicht nur die reizvoll am Hang gelegene Altstadt, sondern auch das jenseits des Flusses Douro gelegene Stadtviertel mit seinen Portweinkellern laden zu einem Besichtigungsrundgang ein.
Porto: Alt und Neu vereint

Porto: Alt und Neu vereint

Bei der Kathedrale dieser Stadt beginnt unser portugiesischer Jakobsweg «Camínho Português», der uns zu Fuß in dreizehn Pilgertagen nach Santiago de Compostela bringen soll. Der Weg führt uns einige Kilometer fast geradeaus durch das Stadtrandgebiet und die Vororte von Porto, bis allmählich ab Barreiros de Maia die dichte Besiedlung mit der offenen Landschaft abwechseln. Auf Grund der harten Beläge auf Gehsteigen und Straßen wurde trotzt der überwiegend ebenen Strecke nur eine Etappenlänge von ca. 17 Kilometer ausgesucht. Auf den teilweise sehr engen Vorortstraßen ist besondere Vorsicht geboten. Als Etappenziel wurde Vilar do Pinheiro gewählt, weil sich hier neben der Übernachtungsmöglichkeit auch ein paar Restaurants, ein Lebensmittelladen und eine Drogerie befinden.

Porto und Portwein

Porto und Portwein

Hinweis(e)

Der «Camínho Português» ist der kürzeste Pilgerweg um aus dem Ausland nach Santiago de Compostela im spanischen Galizien zu gelangen. Ab Porto bis Rates gibt es zwei Wege, einen direkteren via Vilar do Pinheiro durch Vororte und Industriezonen, und einen etwas längeren und malerischeren via Lavra, weitgehend der Küste entlang. Bis zur spanischen Grenze werden wir ausschliesslich in der portugiesischen Region «Norte» bleiben.