Jakobsweg und Römerstraße XIX

Jakobsweg und Römerstraße XIX

Im Gegensatz zu den letzten Tagen haben wir heute eine ebene Wegstrecke vor uns. Über gut ausgebaute Wege und vor allem in der zweiten Hälfte über kleine Nebenstraßen erreichen wir O Porriño, eine Stadt, deren Zentrum wir auf einer endlos erscheinenden Einfallstraße erreichen.

Unser Startpunkt für die heutige Teilstrecke des Caminos ist die Kathedrale in Tui, ein romanisches Bauwerk aus dem 13.Jahrhundert. Ein Glück, dass wir schon gestern bei unserer Ankunft am Nachmittag die Kirche und das Museum im schönen Kreuzgang besichtigt haben, denn die Tore der Kathedrale werden am Morgen erst um 10 Uhr geöffnet.

Pilgerdenkmal nicht nur aus Stein

Pilgerdenkmal nicht nur aus Stein

Sobald wir die Häuser von Tui hinter uns gelassen haben, kommen wir an an einer übergroßen Pilgerskulptur vorbei und wenig später an der «Capela da Virgen do Camino». Der weitere Weg führt uns meist durch bewaldete Abschnitte über

die Orte Ribadelouro, Quintenla und Centeáns zum Ortsanfang der noch jungen Industriestadt O Porriño mit 17.000 Einwohnern. Unser Ziel ist die öffentliche Pilgerherberge - ein modernes, großzügig ausgestattetes Bauwerk, das nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Hinweis(e)

Der «Camínho Português» ist der kürzeste Pilgerweg um aus dem Ausland nach Santiago de Compostela im spanischen Galizien zu gelangen. In Spanien angekommen bleiben wir bis Santiago in der Region Galizien.