Valenca: Abenddämmerung

Valenca: Abenddämmerung

Mit der heutigen Etappe beenden wir die Wanderung in Portugal und betreten wieder spanischen Boden, wenn wir uns nicht entschliessen, zum Beispiel die Pilgerherberge in Valenca zu benützen und dann noch die Altstadt von Valenca etwas zu geniessen.

Nach ein paar Kilometer leicht bergab, haben wir auf unserer heutigen Etappe nur noch einen geringen Anstieg auf 270 Höhenmeter zu bewältigen, bevor wir in die Flußeben bei Valença und Tui fast auf Meereshöhe wieder hinabsteigen.

Festungsanlage Valenca

Festungsanlage Valenca

Nach unserem Aufbruch an der Pilgerherberge in Rubiães überqueren wir nach ein paar hundert Meter eine römische Brücke und finden kurz darauf beim Überqueren der Straße einen Lebensmittelladen, der zum Auffüllen des Proviants einlädt. Bei São Bento da Porta Aberta haben wir den höchsten Punkt unserer heutigen Wegstrecke erreicht, die sich bis auf das letzte Drittel als hervorragende, naturbelassene Wanderstrecke zeigt. Da und dort haben die portugiesischen Waldbrände der letzten Jahre ihre Spuren hinterlassen. In Valença (16.000 Einwohner), der letzten Stadt auf portugiesischen Boden, lohnt sich ein Abstecher in die festungsartig umwehrte Altstadt. Mit der Überquerung des Flusses Minho auf der internationalen Brücke betreten wir zum ersten Mal spanischen Boden und beenden unsere Tour in Tui an der Kathedrale, die mitten in der Altstadt die Spitze des Hügels besetzt. Während Tui bereits im 7. Jahrhundert Bischofsstadt wurde, begann die Stadtentwicklung der Nachbarstadt Valença auf der portugiesischen Flussseite erst Ende des 12. Jahrhunderts.

Hinweis(e)

Der «Camínho Português» ist der kürzeste Pilgerweg um aus dem Ausland nach Santiago de Compostela im spanischen Galizien zu gelangen. Bis zur spanischen Grenze werden wir ausschliesslich in der portugiesischen Region «Norte» bleiben.