Mit der heutigen Etappe werden wir eine ganze Reihe von Veränderungen erfahren; es geht wieder Richtung Süden, wir verlassen die Seenplatte, steigen auf und werden den Rest der Etappe auf Höhen zwischen 60 und 100 Meter über Meer durchwandern. Die Landschaft ist immer noch geprägt durch eine ganze Reihe von Wäldern, aber der Ackerbau nimmt zu. Grössere Orte wie zum Beispiel Them werden umgangen, und weitere, kleinere Siedlungen liegen meist rechts oder links unseres Weges. Der Weg selbst übrigens lässt den Verdacht aufkommen, hier sei einmal eine Eisenbahn gefahren: lange, gerade Strecken und Richtungsänderungen mit grossen Radien.

Wir werden also auf wenig Infrastuktur treffen und sind gut beraten, wenn wir die Verpflegung für den ganzen Tag von Anfang an dabei haben. Kurz vor dem Etappenort werden wir auf einen Hof stossen der Hinweise anbietet, wo man entlang dem «Ochsenweg» auf Bauernhöfen übernachten kann - eine willkommene Dienstleistung. Die historische Bezeichnung «Ochsenweg» für unsere Via Jutlandica werden wir bis weit hinein in Schleswig-Holstein immer wieder antreffen.

Am Etappenort Nørre Snede führt uns diese Wegaufzeichnung bis vor die dortige Kirche.

Hinweis(e)

Die «Via Jutlandica» ist eine Wanderweg-Verbindung von Grenå in der dänischen Region Midtiylland bis zur dänisch/deutschen Grenze bei Flensburg und weiter bis Glückstadt in Schleswig-Holstein resp. bis Stade in Niedersachsen. Grenå ist eine Hafenstadt und hat eine Fährverbindung mit Varberg in Schweden.