Jerusalemweg
Der Jerusalemweg (Jerusalem Way) ist mit einer Länge von rund 7'500 Kilometern der weltweit längste Friedens- und Kulturweg. Er verbindet 15 Länder von Finisterre (Spanien) am Atlantik quer durch Europa und den Nahen Osten bis nach Jerusalem.
Die Route führt unter dem gemeinsamen Symbol der Friedenstaube von West nach Ost und verbindet dabei die wichtigsten Pilgerpfade Europas.
Der Weg im Überblick
Der europäische Abschnitt:
Der Weg nutzt in Mitteleuropa das bestehende Netz der Jakobswege und führt unter anderem auch quer durch die Schweiz (von Genf über den Brünigpass und den Arlberg nach Österreich).
Der Balkan und die Türkei:
Über den Donauraum verläuft die Route weiter durch den Westbalkan, Griechenland und quer durch die geschichtsträchtige Türkei bis an die syrische Grenze.
Das Ziel im Heiligen Land:
Die Schlussetappen führen durch Jordanien und das Westjordanland, bis die Pilgernden schliesslich die Heilige Stadt Jerusalem erreichen.
Was den Weg so besonders macht
Einzigartiges Friedensprojekt:
Der Weg wurde als interkulturelles und interreligiöses Friedensprojekt ins Leben gerufen, um Brücken zwischen dem westlichen Christentum, der Orthodoxie, dem Islam und dem Judentum zu bauen.
Völkerverbindendes Erleben:
Pilgernde erleben intensiv den Wandel von Kulturen, Landschaften und Sprachen auf zwei Kontinenten.
Globale Gemeinschaft:
Die Reise steht ganz im Zeichen der Völkerverständigung und der gelebten Gastfreundschaft über alle Landes- und Religionsgrenzen hinweg.
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Der anspruchsvolle Alpenübergang fordert Pilgernden einiges ab – umso wichtiger ist ein herzlicher Empfang am Ende einer Etappe. Da preiswerte Herbergen und Privatquartiere entlang des Schweizer Abschnitts rar sind, möchten wir das Unterkunftsnetz weiter ausbauen.
Wohnen Sie an der Route und haben ein freies Zimmer, ein Studio oder ein Matratzenlager für müde Pilger? Egal ob regelmässig oder flexibel auf Anfrage – öffnen Sie Ihre Türen und werden Sie Teil dieses weltberühmten Kulturwegs.
Wege werden oftmals verändert. Nachfolgende Pilgernde sind dankbar, wenn sie darüber informiert sind.



