Biberspuren

Biberspuren

Schwaderloch. Dass die Gegend zu Zeiten von Kolumban bereits besiedelt war belegt eine in Stein gehauene Inschrift, die besagt, dass hier zur Zeit des Kaisers Valentinian (364-375 n. Chr.) römische Burgen zum Schutz gegen Einfälle der Alemannen bestanden. Beim Bau der Eisenbahnlinie fand man diese Inschrift. Einige Ruinen sind noch zu sehen.

Insel im Rhein

Insel im Rhein

Leibstadt-Bernau. Die Loretokapelle aus der Mitte des 17. Jh diente während Jahren als Grablege der Industriellen-Familie Von Roll.

Das etwas abseits liegende Rettich-Haus wurde 1697 errichtet. Das seinerzeit mit Stroh bedeckte Bauernhaus wurde 1997 restauriert.

Die Wasserdampffahne des AKW Leibstadt ist nicht zu übersehen. Ein Sechstel des schweizerischen Strombedarfs wird durch dieses Kraftwerk gedeckt. Es kann besichtigt werden.

Erwähnenswert ist hier auch das schweizerische Militärmuseum Full und das Festungsmuseum Reuenthal, das besichtigt werden kann.

 

 

Anmerkungen

Wir folgen weiterhin dem Rheinlauf, vorbei an Naturschutzgebieten, achten auf Biber-Spuren (Bissspuren) und werden uns der Bedeutung des Rheins für die Stromproduktion bewusst.

Tipp des Autors

Wer einen kleinen Umweg nicht scheut, kann beim Zusammenfluss von Rhein und Aare die Eisenbahnbrücke für die Überquerung nutzen.

Orte entlang des Weges

Die letzte Etappe auf der Via Rhenana Nr. 60.

Nach einem letzten Blick auf das schöne Städtchen Laufenburg wandern wir dem Rheinufer entlang. Angenehme Waldwege machen das Marschieren zu einem Vergnügen. In Schwaderloch stand vor der Zeit von Kolumban ein römisches Castell zur Abwehr der Alemannen was eine gefundene Inschrift bestätigt. Als Kolumban durchzog, hatten sich die Römer jedoch bereits zurückgezogen und Alemannen hausten in der Gegend.

Dann bei Leibstadt ein Wechsel von der Antike in die Gegenwart: der Blick auf das Kernkraftwerk, dessen Wasserdampffahne schon von weitem zu sehen ist.

In Leibstadt-Bernau werfen wir einen Blick in die Loreto-Kapelle (erbaut im 17. Jh und Grablege der Industriellenfamilie von Roll). Diese befindet sich am östlichen Ausgang des Dorfes. Zu diesem Zweck verlassen wir im Industriegebiet den Rheinackerweg, unterqueren die Eisenbahnlinie und folgen der Unterbernaustrasse bis zur Kreuzung mit der Kemmestrasse, von wo wir die Kapelle erblicken.

Full wartet auf mit dem interessanten schweizerischen Militärmuseum, praktisch am Weg. Ein Besuch lohnt sich. Danach folgt der Weg weiter dem Rhein. Wir überqueren zwischen Ziegelhütte und Giriz den Fluss Aare und gelangen nach Koblenz. 

Etwas abseits, in Full-Reuental befindet sich das Festungsmuseum. Für dessen Besichtigung verlassen wir das Rheinufer nach dem Kraftwerk Leibstadt und begeben uns ins Dorf. Vom Museum führt ein direktenr Wanderweg nach Koblenz.

Koblenz, das Dorf der vier Brücken beim Zusammenfluss von Rhein und Aare ist heutiger Etappenort. 

Im Rhein vor Koblenz lag früher die Insel Judenäule, lange Zeit für die Juden in der Schweiz die einzige erlaubte Bestattungstätte und bei den häufigen Verfolgungen auch der einzige Zufluchtsort. Bei Hochwasser wurde die Insel regelmässig überschwemmt.

 

 

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