Der Start der ersten Etappe ist Maria Stein.

Diese Klosteranlage, eine Benediktinerabtei, ist neben Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Die Legende - ein Felsenwunder - wird 1442 erstmals bezeugt. Im Zuge der Reformation wurde die zweite Kapelle verwüstet, jedoch durch die Reichensteiner wieder instandgestellt. Nach kurzem Aufstieg erreichen wir den Rotberghof (Jugendherberge auf Burg Rotberg) und biegen dort auf dem Wanderweg Richtung Aesch ab. Teilweise folgen wir nun der Via Surprise. Etwas später oberhalb von Hofstetten geniessen wir die Aussicht auf die Stadt Basel. Anschliessend führt uns der Weg durch herrliche Buchenwälder und wir verlassen den Kanton Solothurn, kommen nach Basel Landschaft, wo sich im Walde bei Ettingen die zerstörte Burgruine Fürstenstein befindet. Beim Wegweiser Pt. 535 nehmen wir die linke Abzweigung, gelangen auf den Interregioweg und besuchen das Dolmengrab welches aus der Bronzezeit (2500-1500 vor Chr.) stammt. Nach einem sehr schönen Rastplatz, neben dem Rebberg mit Sicht auf die Burgruine Frohberg erreichen wir Aesch. Die drei dortigen Burgen Münchsberg, Schalberg und Frohberg zerfielen beim grossen Baslerbeben von 1356. Nach Aesch überqueren wir die Birs, biegen nach den Panzersperren (Toblerone) nach rechts, und gehen vor Duggingen links hoch durch den steilen Bergweg Richtung Hof Oberaesch mit seinen vielen Tieren (Pfauen, Hasen, Hühner und diverse weitere). Nach der Herrenmatt (mit Wirtschaft und Erinnerung an einen Flugzeugabsturz) führt der Weg weiter bergauf. Auf der Höhe, neben dem Camping "Uf dr Holle" erreichen wir die Kapelle Hochwald, gelangen nach sehr steilem Abstieg die Gemeinde Hochwald. Es geht weiter Richtung Büren, dann über die Kantonsgrenze Solothurn / Basel Landschaft. Beim Hof Kleckenberg erreichen wir dann den höchsten Pt 522 m (Wegweiser). Von dort geht’s steil abfallend Richtung Ziefen, dem Ziel des heutigen Tages.

Anmerkungen

Der Weg vom Kloster Mariastein nach Ziefen ist Teil der Verbindung vom Baslerweg zum Bernerweg nach Willisau.

Tipp des Autors

Ein Besuch des Klosters Mariastein ist empfehlenswert. In Hochwald, bei Herrenmatt befindet sich ein Denkmal, das an den Flugzeugabsturz vom 10. April 1979 erinnert. Nach einem missglückten Landeanflug auf den Flughafen Basel-Mulhouse war eine Vickers Vanguard der Invicta International Airlines beim Weiler Herrenmatt in den Bergwald geflogen (Invicta-International-Airlines-Flug 435). Zum Andenken an diesen Unfall mit 108 Opfern wurde in der Nähe der Unfallstelle ein Denkmal errichtet.

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