Sicherheitshinweis Jakobsweg Graubünden

04/05/2019, Hansruedi Hänni

Wichtig: In der Zeit vom 28.4. bis 31.5. finden regelmässig Schiessübungen der Armee statt. Bitte informieren Sie sich beovor Sie sich auf den Weg machen unter

http://www.s-chanf.ch/de/ oder Tel: 081 854 24 91 bei der Gemeindeverwaltung

Hängeseilbrücke Oberried

04/05/2019, Hansruedi Hänni

Hängeseilbrücke und Wanderweg von Oberried - Brienz, ab Mittwoch, 03. April 2019, offen!
Weg Oberried - Niederried bis auf weiteres geschlossen!

Gerne informieren wir, dass die Radwanderroute zwischen Oberried - Brienz ab Mittwoch, 03. April 2019, wieder geöffnet ist.
Die Verbindung zwischen Oberried - Niederried bleibt infolge des grossen Lawinenkegels bei der „Farlouwena“ bis auf weiteres geschlossen.

 

In Memoriam Joe Weber – «Es chunnt scho guet!»

10/14/2017, Johann Lauener

Am Samstag, 7. Oktober wurde mit einer kleinen Feier im Gedenken an Joe Weber eine Ruhebank eigeweiht und ein Zwetschgenbäumchen gepflanzt. Die Söhne von Joe und der Verein Jakobsweg.ch wollten gemeinsam einen Ort schaffen, an welchem man sich einerseits an den Freund und Förderer der Schweizer Jakobswege erinnern kann und der andererseits den Pilgerenden auf dem Weg zu Nutze kommt. Bank und Bäumchen stehen nun neben dem Speicher der Familie Kilchenmann auf dem Hof Schwendi oberhalb Krauchthal, direkt am Luzerner Weg.

Joe Weber hat sich über viele Jahre mit aller Kraft für die Schweizer Jakobswege, sowie für die Zusammenarbeit mit den Jakobsweg Organisationen der Nachbarländer eingesetzt. Der Weg und die Pilgernden waren ihm ein Herzensanliegen.

Der ehemalige Präsident von Jakobsweg.ch, Samuel Lutz, hat mit bewegenden und humorvollen Worten einige Streiflichter auf das Wirken Joe Webers geworfen.

«Es chunnt scho guet!» war oft der Schlusssatz von Joe, wenn man sich verabschiedet hat, selbst wenn die Lage nicht aussichtsreich schien. Diese Worte nehmen die Teilnehmenden der Erinnerungsfeier an Joe Weber gerne mit auf ihren weiteren Lebens- und Pilgerweg.

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Formation d'accompagnateur/trice

06/30/2017, Hansruedi Hänni

Formation d'accompagnateur / accompagnatrice sur les chemins de St. Jacques européens.
Formation en 3 modules

Informations en detail

Neuer Vorstand beim Verein österreichischer Jakobswege

08/09/2016, Hansruedi Hänni

Am 13. Jänner 2016 fand im Pilgerzentrum Quo Vadis am Stephansplatz 6 in Wien die Neuwahl des Vorstandes statt.

 

Der bisherige Vorsitzende Franz Renghofer berichtete, dass er aus persönlichen Gründen den Vorsitz zurücklegt, aber weiterhin beim Verein österreichischer Jakobswege mitarbeiten wird. Ihr Vorstandsmandat haben auch der langjährige Obmann und Vereinsgründer Anton Wintersteller, Gabriele Weidinger, der Vereinskassier Peter Freina und Stefan Niedermoser. Die scheidenden Vorstandsmitglieder bleiben aber für die Betreuung Ihrer Teilabschnitte aktiv.

Franz Renghofer bedankte sich bei allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und leitete die Neuwahl des Vorstandes. Der bisherige stv. Vorsitzende Werner Kraus aus Poysdorf wurde zum neuen Vorsitzenden des Vereines zur Förderung der österreichischen Jakobswege bestellt. Dies ist auch der Grund warum der Vereinssitz nach den Regeln des Vereinsgesetzes von bisher Obertrum nach Poysdorf ins Weinviertel verlegt wird.  Ihm zur Seite als stv. Vorsitzende Christine Dittlbacher aus der Diözese Linz. Sie war bereits bei der Gründung des Vereines aktiv und kümmert sich in der Pilgerpastoralarbeit der Diözese Linz sehr erfolgreich um die Vernetzung der oberösterreichischen Pilgerwege.  Schriftführer wurde Dr. Peter Nefischer, der sich um den neuen Teilabschnitt Kautzen-Perg bemüht. Die Funktion des Kassiers übernahm Josef Weidner, ein Diakon und Pilgerbegleiter aus dem Weinviertel. Neue Vertreterin des Jakobsweges Salzburg ist Angelika Wimmer. Sie folgt in dieser Funktion Anton Wintersteller der sich aus allen Gremien zurückzieht. Für den neuen Jakobsweg Wien wurde Stephan Aigner in den Vorstand kooptiert.Weitere Vorstandsmitglieder sind Johann Andert, Leo Führer, Franz Renghofer.Stephan Aigner, Angelika Wimmer

 

 KRA 2365

Der neue Vorsitzende betonte, dass alle die gerne beim Verein mitarbeiten möchten herzlichst im Vorstand willkommen sind.

Südtirol Weg: Etappe Prad - Marienberg - Sperrung wegen Bergsturzgefahr

08/01/2016, Hansruedi Hänni

Der Weg über Mals, Burgeis und Kloster Marienberg ist schon seit zwei Jahren wegen Bergsturzgefahr gesperrt. Man muss von Glurns aus auf der linken Talseite bleiben und so in Richtung Rifair und Taufers gehen. Bitte informieren Sie sich auch vor Ort.

 

Die Anpassungen für die neue Wegführung sind auf Herbst 2016 angekündigt und werden anschliessend aufgeschaltet.

Die Hängeseilbrücke ist ab 23.03.2016, 14.00 Uhr wieder offen!

03/24/2016, Johann Lauener

Am Vormittag vom 23. März 2016 wird die Hängeseilbrücke montiert. Somit wird die Radwanderroute von Interlaken – Oberried – Brienz wieder begeh- und befahrbar sein.

EINSCHRÄNKUNG: Infolge Lawinenniedergang im „Farlouwigraben“ (Passage Oberried nach Niederried) bleibt der Weg bis auf Weiteres gesperrt. Es ist auf die Kantonsstrasse auszuweichen.

Oberried - Hängeseilbrücke und Wanderweg geschlossen

11/27/2015, Johann Lauener

Hängeseilbrücke und Wanderweg ab 25.11.2015 bis April 2016 geschlossen.

HOLZSCHLAG (SEILLINIE) ÜBER PILGER-UND VELOROUTE OBERRIED -NIEDERRIED

04/13/2015, Johann Lauener

Im Bereich Grytgraben ist wegen Holzereiarbeiten im Schutzwald vom 20.04.2015 bis ca. 21.05.2015 jeweils von Montag bis Freitag mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen.

Den Anordnungen auf Signalisationen und des Forstpersonals ist unbedingt Folge zu leisten. Wir bitten um Verständnis

Neuer Jakobsweg Vorstand hat die Arbeit aufgenommen

12/03/2014, Toni Wintersteller

Nach der Mitgliederversammlung auf dem  Jakobskreuz/Pillerseetal, fand kürzlich die konstituierende Sitzung  des neuen Vorstandes in St. Pölten statt. Franz Renghofer, neuer Vorsitzender begrüßte die Mitglieder und bedankte sich zunächst bei Anton Wintersteller für den langjährigen Vorsitz und die Aufbauarbeit, die über die Grenzen Österreichs wirksam geworden ist. Seine Aufgabe sieht er darin, die Kernaufgaben des Vereines, die Zusammenarbeit in Österreich und grenzüberschreitend zu stärken, und bittet dazu um die Unterstützung des ganzen Teams. Der Verein ist gut durch die Zusammenarbeit mit der Pilgerstelle Wien, dem Netzwerk „Pilgern in Österreich“ und durch den Partner „Weitwanderwege“  gut aufgestellt. Auch die finanzielle Basis ist für weitere Aktivitäten gesichert. Etwa 400 Pilgerpässe wurden im letzten Jahr versendet und viele Anfragen telefonisch und per Mail beantwortet. Für 2015 stehen ein weiterer Ausbildungslehrgang für Pilgerbegleiterinnen in NÖ/Bgld. und  Aktivitäten zu „10 Jahre Jakobsweg Salzburg-Südostbayern-Tirol“ am Programm. Weiters beteiligen sich die Jakobswege wieder am gemeinsamen Pilgerstart mit zahlreichen Pilgerwanderungen.

Jakobswege neuer vorstand 2014

Bild v.l.n.r.: Peter Freina/Salzburg, Toni Wintersteller/Salzburg, Franz Renghofer /Burgenland (neuer Vorsitzender), Stefan Niedermoser/Tirol, Werner Kraus/NÖ-Weinviertel, Gabriele Weidinger (OÖ) und Johann Andert(NÖ-Donautal)

 

Wegeverantwortliche für Jakobswege trafen sich in Innsbruck

12/03/2014, Toni Wintersteller

Eine der wichtigsten Anforderungen an den Jakobsweg ist die hohe Zuverlässlichkeit der Beschilderung und Beschreibung des Jakobsweges, so Stefan Niedermoser, Jakobsweg Tirol-Verantwortlicher bei seiner Begrüßung von zwanzig Wege-Verantwortlichen aus Süd-, Ost- und Nordtirol. Im Hinblick auf „10 Jahre Jakobsweg“, das 2015 durch Aktivitäten hervorgehoben wird, bedarf es einer regelmäßigen Kontrolle der Wegabschnitte, sowie Rückmeldungen an Hermann Knoflach, der die Koordination inne hat. Durch die Berichte aus den Regionen, gab es in der gemütlichen Tiroler Gaststube des Gasthauses „Goldenes Dachl“ auch einen regen Informationsaustausch unter den Jakobsweg-Freunden. Ferdinand Treml, neuer Obmann der Jakobsgemeinschaft Tirol dankte für die Bereitschaft der Mitarbeit sowie für die Zusammenarbeit der Jakobswege in ganz Tirol. Anlässlich „10 Jahre Jakobsweg“ (2005 wurden im Rahmen der Förderprojekte die Wege in Tirol und Salzburg offiziell eröffnet), informierte Toni Wintersteller aus Salzburg über die gemeinsamen Pilgerwanderungen von Salzburg nach Innsbruck, die im Mai 2015 von Salzburg nach St. Jakob/Pillerseetal und im Juli von St. Jakob zum Jakobsdom in Innsbruck führen werden. Informationen dazu gibt es rechtzeitig unter www.jakobsweg-tirol.net
Die Zusammenarbeit zwischen Tourismusorte, Tirol Werbung und Jakobsgemeinschaft (Diözese) ist eine gute Grundlage um den begehrte Jakobsweg durch Tirol auch zukünftig neuen Pilgern zu erschließen.

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Ferdinand Treml begrüßt die Wege-Verantwortlichen

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Peter Sader, Toni Wintersteller und Stefan Niedermoser, Verantwortliche für Jakobswege in Südtirol, Salzburg und Tirol

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Volle Gaststube im Gasthaus „Goldenes Dachl“, darunter Gäste aus Südtirol

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Eröffnung eines Jakobsweges in der Slowakei

11/21/2014, Dr. Gerhard Weag JAKOBSWEGE SLOVAKIA

Am Abend des 14.11.2014 wurde der neue Jakobsweg in der Slowakei in der Königstadt Kežmarok eröffnet. Unter Teilnahme der Vertreter der Stadt, Fraternita Jeruzalém, Freunde des Heiligen Jakobus und des Jakobweges hat der Bischof Milan Lach, SJ den neuen Jakobsweg in der Slowakei gesegnet. Der Weg knüpft an den Jakobsweg in der Stadt Levoča an und setzt durch das ehemalige Militärobjekt Javorina, Podolinec, Vyšné Ružbachy, Litmanova nach Červený Kláštor fort. Das Siegel der königlichen Stadt Kežmarok stellt die altertümliche Burg dar und die Pilger erhalten sie im touristischen Informationsbüro der Stadt. Credential – das Heft des Pilgers kann man auf dem Wege oder per Internet www.jakubskacesta.eu kaufen.
Der Jakobsweg in der Slowakei ist vor 
einem Jahr in Košice entstanden und zusammen mit Ungarn, Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien, der Schweiz und Italien bildet sie einen mitteleuropäischen Jakobsweg nach Compostela. Der Weg – Camino ist seit Mittelalter bekannt und die Pilger aus der Zips können sie zu Fuß in 3 – 4 Monaten absolvieren. Während dieses Jahres haben diesen Weg mehr als 200 Pilger zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolviert. Im Jahre 2015 ist die Verknüpfung des Jakobweges in der Slowakei mit dem Jakobsweg in Polen geplant.

Kommentar des Präsidenten des Jakobsweges in der Slowakei Dr. Gerhard Weag:

" Der Jakobsweg lädt junge Leute, Familien sowie ältere Leute zu der Wanderung durch die Natur ein, sich von der Welt der Computer, des schnellen Lebens und Stress in die Umgebung des Friedens und Harmonie in schönen Ecken der Slowakei auszuruhen, die uns Menschlichkeit und richtige Werte des Lebens zu finden helfen. Die Popularität der Pilgerwege – in Europa vor allem des Jakobsweges – wächst immer. Das Pilgern erfüllt die Erwartungen des modernen Menschen nach dem Treffen mit den Traditionen, mit der Spiritualität und Geschichte der Städte Europas, in der Kombination mit Reisen, Erkenntnis und der Gesamtergebnis aus der Änderung der üblichen Lebensweise. Im Vergleich mit klassischen Pilgerwegen der Gläubigen zum Orten der Wunder und zu den Reliquien der Heiligen, sind heute die Jakobswege in Europa ein durchgedachtes touristisches Angebot in vielen Europäischen Ländern und Regionen und tragen damit zum Austausch von Erfahrungen unter den Nationen und Menschen bei. Sie präsentieren sich mit eigenem Logo, Infrastruktur, Dienstleistungen und kirchlichen, kulturellen und politischen Unterstützung. Alle diese Aspekte machen aus Jakobswegen einen Phänomen der neuen Ära des Pilgerns, dass für manche einen tiefen geistlichen Impuls zum nachdenken über Dinge dieser Welt und eigenen Leben, für andere eine außergewöhnliche Touristik mit dem mittelalterlichen Pilgerspiel nach Compostela. Glaube und Spiritualität, Erkennung und Selbsterkenntnis, Entdeckung der eigenen Grenzen, Touristik und Kunst, Natur und Mensch, Erlebnis und Spiel, Weg und Legende, dass alles bildet einen einziehenden Komplex mitten in der Realität unserer Zeit, der auf den Jakobsweg jährlich hunderttausende Menschen nicht nur in aus Europa sondern auch aus anderen Kontinenten anzieht. In der Gegenwart ist es möglich die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela aus verschiedenen Städten Europas von Polen nach Sizilien, von Schweden nach Rumänien zu beginnen. Das Netz der Wege ist allmählich markiert und mit Informationssystemen und Dienstleistungen ergänzt."

Projektleitertreffen am 4. und 5. November in Salzburg (Maria Plain)

11/08/2014, Joe Weber

Am 4. und 5. November fand in Salzburg (Maria Plain) das diesjährige Herbsttreffen der Leiter des transnationalen Projektes statt. Teilgenommen haben Vertreter(-innen) der nationalen Projektgruppen in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarns, Slowakei und der Schweiz. Die Teilnehmer (-innen) berichteten über den Stand der Projektarbeiten, die noch verbleibenden Abschlussarbeiten und über positive und negative Erfahrungen aus dem abzuschliessenden Projekt. Sehr viel Zeit und ein volles Engagement aller Teilnehmer forderte die konzeptionelle Gestaltung und Grobplanung des transnationalen Folgeprojektes 2015-20120. Im Team wurden zunächst die gemeinsamen Ziele sowie die Projektvorhaben, welche in den kommenden 4-5 Jahren. sowohl auf Landesebene als auch gemeinsam in transnationalen Arbeitsgruppen, umgesetzt werden sollen, besprochen und gemeinsam festgelegt. Anschliessend wurden dann Möglichkeiten der Finanzierung des Folgeprojektes erwogen sowie die Vorgehensweise zur Beschaffung von Fördergeldern bestimmt. Das gediegene Ambiente des Gasthofs Maria Plain hat zur guten Stimmung und zum Gelingen des Treffens beigetragen.

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JAKOBSWEG STEIERMARK – SLOWENIEN

09/09/2014, Toni Wintersteller

Weststeirischer jakobsweg Barbarakirche in Baernbach Heute zieht sich ein breites Wegenetz durch halb Europa. Und jeder für sich ist ein Erlebnis ganz anderer Natur. 

In der Steiermark entführt uns die Route auf acht Tagesetappen von Graz über das Schilcherland bis nach Lavamünd in Kärnten, wo der Weg auf den Slowenischen Jakobsweg trifft. Der Weg lässt uns in die Kultur und das Leben der Menschen im Südwesten der Steiermark eintauchen. Bezaubernde Ortschaften, erstaunliche Kraftpunkte und Sehenswürdigkeiten zwischen Thal bei Graz und dem Wanderdorf Soboth am Fuße der Koralpe sind unsere Wegbegleiter.

Der slowenische Jakobsweg, der an drei Übergängen nach Österreich in jenen einmündet, der uns aus Richtung Graz nach Santiago de Compostela bringt, entführt uns auf eine Reise vom Thermenland in der slowenisch-steirischen Grenzregion über Maribor, Europas Kulturhauptstadt 2012, und durch das Drautal bis nach Kärnten. Auf 208 Kilometern lernen wir den Norden Sloweniens mit all seinen kulturellen und kulinarischen wie auch landschaftlichen Besonderheiten kennen.

 Infos zum Jakobsweg Steiermark (Link aktivieren: http://www.pilgern.info/index.php?id=46&utm_source=camino-europe.eu&utm_medium=bild-text-teaser&utm_content=jakobsweg&utm_campaign=aktion_pilgern

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Die Presse: Pilgern: Santiagos Weg durch Österreich

09/08/2014, Toni Wintersteller

Jeder kennt den spanischen Jakobsweg, viele wollen ihn »irgendwann einmal« gehen. Doch dazu muss man nicht nach Spanien. Der Jakobsweg geht auch durch Österreich. Oft nahe der eigenen Haustür.... mehr 

Der Ostbayerische Jakobsweg zieht immer mehr Pilger an

08/29/2014, Joe Weber

Eschlkam

Vor ein paar Wochen wurde in der Marktgemeinde Eschlkam das zehnjährige Jubiläum des Ostbayerischen Jakobsweges mit vielen nationalen und internationalen Gästen gefeiert. Dieser Jakobsweg der immer beliebter wird, zählt zu den über 30 Jakobswegen, die durch ganz Deutschland verlaufen und weiter zum Ziel an das Grab des Hl. Jakobus nach Santiago de Compostela in Nordspanien führen. In den letzten Wochen hat man fast täglich Pilger gesehen, die durch die Marktgemeinde Eschlkam in Richtung Regensburg oder sogar bis Donauwörth unterwegs waren. Auch viele Anfragen gingen im Tourismusbüro der Marktgemeinde Eschlkam ein, die nach diesem Weg fragten und um detaillierte Informationen baten.

Zu diesen Pilgern zählen auch Marikka und Johann Lehnerer aus Königsstein, die schon vor einem Vierteljahr Kontakt mit dem Tourismusbeauftragten Josef Altmann aufgenommen haben, der ihnen dann eine Wegebeschreibung mit allen dazugehörigen Informationen über den Ostbayerischen Jakobsweg zuschickte. Beide entschlossen sich nun, am letzten Samstag mit der Pilgertour zu beginnen. Die Anreise erfolgte mit dem Zug nach Furth im Wald, wo sie dann Josef Altmann abholte und zum Grenzübergang

Eschlkam/Vseruby brachte, wo der Ostbayerische Jakobsweg beginnt. Wenn alles gut geht, dann möchten beide bis zum Kloster Weltenburg gehen, dass sie in sieben Tagen erreichen könnten. Die Anschlusstour vom Kloster Weltenburg bis nach Donauwörth haben beide dann im nächsten Jahr geplant. 

Durch Zufall kam es am letzten Samstag am Ausgangspunkt des Ostbayerischen Jakobsweges, am Grenzübergang Eschlkam, noch zu einem Zusammentreffen mit zwei Radfahrer aus dem Landkreis Schwandorf, die mit dem Rad auf dem Jakobsweg von Prag nach Eschlkam unterwegs waren. Beide Jakobsradler waren begeistert von der Wegeführung und von der böhmischen Kulturlandschaft und Gastfreundschaft, die sie von Prag bis zum Grenzübergang Eschlkam/Vseruby erlebten. Sie erzählten auch von der Begegnung mit dem Pfarrer von Nepomuk, Slavek Holy der ihnen viel über der Jakobskirche in Nepomuk gesagt hat. Solche Erlebnisse werden wir sehr gerne weiterempfehlen, bemerkten die beiden Radfahrer.

Josef Altmann wünschte den Fuß-und Radpilgern mit einem "Buen Camino" einen weiteren guten Weg. Der Ostbayerische Jakobsweg ist für die Marktgemeinde Eschlkam und für die ganze Region zu einem Werbeträger geworden, freut sich der Tourismusbeauftragte Josef Altmann.

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Marikka und Johann Lehnerer aus Königsstein und die Radfahrer aus dem Landkreis Schwandorf sind auf dem Jakobsweg unterwegs  

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Grenzüberschreitende Aktivitäten am Jakobsweg

07/28/2014, Anton Wintersteller

Pilgern verbindet Europa – das wurde letztes Wochenende durch verschiedene grenzüberschreitende Begegnungen am Jakobsweg  und zum Fest des Hl. Jakobus deutlich. So fand das diesjährige Plenumstreffen des Projektes Europäische Jakobsweg in der Grenzgemeinde Eschlkam (Bayerischer Wald) statt, zu dem Vertreter aus Polen, Tschechien, Schweiz und Österreich die Begegnung der bayerischen Jakobsweg-Initiatoren ergänzten. Am Fr. 25. Juli (Jakobitag) war der Konferenztag mit den Leader-Verantwortlichen aus Bayern mit Berichten, Erfahrungsaustausch und Zukunftsüberlegungen. Eingebettet ist das Bayerische Projekt Jakobswege in ein Transnationales Projekt mit Polen, Österreich und Schweiz als Partner. 
Wie erfolgreich und Nachhaltig die Jakobswege sind, zeigte sich auch in der breiten Beteiligung an „10 Jahre Ostbayerischer Jakobsweg“ zu deren Pilgerwanderung über die D/CZ Grenze über 100 PilgerInnen, Vertreter der Politik und Kirche teilgenommen haben. Der Bischof von Pilsen,  František Radkovsky und Generalvikar der Diözese Regensburg, Michael Fuchs – ließen es sich nicht nehmen, an der Tagespilgerung vom Grenzort Kdyne (CZ) nach Eschlkam mitzupilgern, wo ein abschließender Festgottesdienst zelebriert wurde.  

Aus lokaler und regionaler Sicht ein großes  gelungenes Fest mit großer Unterstützung durch die Gemeinde, stellvertretend dafür Bürgermeister Josef Kammermeier und Tourismuschef Sepp Altmann.  Die Projektverantwortlichen für Jakobswege Deutschland, Joachim Rühl und Joe Weber vom Projekt europäische Jakobswege zeigten sich von den Ergebnissen der Tagung und den schönen Begegnungen in der Grenzregion ebenfalls  angetan. Ohne transnationale Zusammenarbeit und der Zusammenarbeit auf lokaler, regionaler, nationaler Ebene wäre dieser nachhaltige Erfolg nicht denkbar. So wurde auch die europäische Zusammenarbeit durch diese Tagung und das gemeinsame Feiern gefestigt und die Grundlage für eine Ländererweiterung geschaffen.

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Der Jakobsweg als Ort der europäischen Begegnung

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Transnationales Projektteam 

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Transnationales Projektteam bei der neuen Jakobuskapelle im Wald 

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Pilgernde auf dem ostbayrischen Jakobsweg von Tschechien nach Bayern 

10 Jahre Ostbayrischer Jakobsweg

07/28/2014, Joseph Alötmann, Tourismusbeauftragter der Gemeinde Eschelkam

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Jakobspilger,

 mit einer beeindruckenden und wunderschönen Veranstaltung haben wir am letzten Samstag das 10-jährige Bestehen des Ostbayerischen Jakobsweges gefeiert und den Kötztinger Weg eingeweiht.
Hand in Hand haben wir in monatelanger Vorbereitung mit der Pfarrei Eschlkam, der Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Cham, der Fränkischen St. Jakobusgesellschaft Würzburg, dem Bayerischen Waldverein und unseren böhmischen Partnergemeinden Vseruby und Kdyne diesen Tag geplant, der dann für alle Teilnehmer zu einem großartigen Erlebnis wurde.
Die Marktgemeinde Eschlkam war an diesem Wochenende auch Gastgeber eines internationalen Plenumstreffens der Fränkischen St. Jakobusgesellschaft, Würzburg mit Jakobspilgern aus der Slowakei, Polen, Österreich, Schweiz und Tschechien, die mit großer Begeisterung an der grenzüberschreitenden Pilgerwanderung und Feier teilgenommen haben. Sogar der Bischof Radkovsky, der Generalvikar Fuchs und der Eschlkamer Pfarrer Ries haben die Pilger zu Fuß vom Grenzübergang Eschlkam/Vseruby bis nach Eschlkam begleitet.

Es bewahrheitet sich immer wieder, dass der Jakobsweg Grenzen überwindet und die Menschen zusammenführt.

Meldungen zum Jakobitag

07/22/2014, Joe Weber

Zum Jakobitag meldet Toni Wintersteller:

Die Jakobitag und Jakobsweg-Aktivitäten 2014 in Österreich und darüber hinaus (Ungarn, Deutschland) sind nun online unter: http://www.jakobswege-a.eu/

Zu finden. 

KathPress-Aussendung zum Jakobsfest und Pilgern auf dem Jakobswegen:

http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/63642.html 

Pilgerstelle in Wien

06/10/2014, Anton Wintersteller

Pilgerstelle in Wien im Begegnungszentrum Quo Vadis – Jakobswege als Kooperationspartner

Die Idee einer zentralen Pilgerstelle in Wien nimmt nun konkrete Formen an. Das Begegnungszentrum der Österreichischen Orden Quo Vadis wird nun offiziell mit dem Themenschwerpunkt Pilgern erweitert. Unweit vom Stephansdom, auf Stephansplatz 6,  bietet sich dieser außerordentliche Standort als Informationsstelle für Pilger-Interessierte sowohl für die Jakobswege, als auch alle österreichischen und grenzüberschreitenden Pilgerwege an. Weiters wirkt dieses Zentrum Quo Vadis unterstützend für Vernetzungsaktivitäten in Österreich und Europa. Hier vor Allem für den osteuropäischen Raum Ungarn – Slowakei und Rumänien. Der Verein Jakobswege Österreich unterstützt diese Einrichtung seit Jahren und freut sich gemeinsam mit Jakobswege Weinviertel, der Pilgerstelle Erzdiözese Wien und dem Team von Quo Vadis diese Pilgerstelle weiter zu entwickeln und auf europäischer Ebene, zB. mit den Pilgerzentren in Budapest, Hamburg und Zürich zu vernetzen. www.jakobswege-A.eu

Eine besondere Pilgerreise

05/15/2014, Joe Weber

Nicolas, jeune homme tétraplégique de 31 ans, a décidé de se lancer sur le chemin de Compostelle, tracté par un âne. Il met ainsi ses questionnements spirituels à l'épreuve du chemin. Un film de Pascal Roy Production: C TON FILM Productions et KTO 2013 Proposé par Emmanuel Tagnard

Film ansehen: 

http://www.rts.ch/video/emissions/religion/dieu-sait-quoi/5840143-ultreia.html

Erweitertes Netzwerk europäische Jakobswege mit Einbindung Polen

05/13/2014, Joe Weber

Am Treffen der Leitungsgruppe europäische Jakobswege am 6./7. Mai im Kapuzinerkloster in Feldkirch nahmen neben Vertretern aus der Schweiz, Deutschland, Österreich auch eine starke Delegation aus Polen teil. Beeindruckend war deren Bericht über den Stand der Projektarbeiten in Polen. Die Erweiterung des transnationalen Projektes ins östliche Europa sei ein wichtiger Schritt, erklärte Joe Weber, der Projektleiter. Die Internet-Plattform www.camino-europe.eu bietet jetzt schon Wegeinformationen über die Hauptrouten der europäischen Jakobswege, darunter auch die Verbindung Budapest – Wien – Salzburg – Innsbruck bis Santiago de Compostela. Wichtig ist auch die inhaltliche Positionierung zu einem zeitgemäßen Pilgern in einem neuen Europa. So wird der Aus- und Weiterbildung von Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleitern sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene ein hoher Stellenwert zugemessen. Zukünftig soll die Weiterbildung in Form von jährlichen Schulungsangeboten und die Erweiterung der Angebote für begleitetes Pilgern an den Jakobswegen eine gegenseitige Teilnahme sichern. Das heurige Plenumstreffen wird am 25. Juli in Eschlkam im Bayerischen Wald stattfinden.

Treffen der Arbeitsgruppe Spiritualiät

05/09/2014, Joe Weber

Am 6.5. fand vorgängig zur Sitzung der Projektleiter im Kapuzinerkloster in Feldkirch ein Treffen der Arbeitsgruppe Pilgerbegleiter-Qualifizierung und Spiritualität statt. Die Tagesordnung sowie die wichtigsten Ergebnisse des Treffens können hier heruntergeladen werden. 
(Bild: Mitglieder der Arbweirsgruppe: Thomas Schweizer, Joachim Rühl, Joe Weber und Toni Wintersteller)

Projektleitertreffen in Feldkirch

05/09/2014, Joe Weber

Am 6./7.Mai 2014 fand im Kapuzinerkloster in Feldkirch ein weiteres transnationales Projektleitertreffen statt. Teilgenommen haben Vertreter/-innen der Projektteams aus Polen, Österreich, Deutschland und der Schweiz. Besprochen wurde der Stand des laufenden Projektes und die Möglichkeiten der Fortsetzung bisheriger Projektarbeiten nach 2014. Gemeinsam wurde dann ein erstes Grobkonzept eines neuen transnationalen Folgeprojeklktes erarbeitet. Ein nächstes erweitertes Projektleiter-Treffen wird am 25./26 7. 2014, anlässlich des Jubiläums "10 Jahre Ostbayerischer Jakobsweg" in Eschlkamm stattfinden. (Bilder: Projektleiterteam)

Vorösterliche Pilgerwanderungen im SalzburgerLand

04/21/2014, Joe Weber

Seit 10 Jahren laden die Salzburger Pilgerwege und Erzdiözese Salzburg zu den vorösterlichen Pilgerwanderungen ein, die sich inzwischen für viele Pilgerfreundinnen und Pilgerfreunde ein Fixpunkt in der Karwoche darstellen. Heuer waren es bereits sieben Tagesrouten, die am  Jakobsweg, VIA NOVA, St. Rupert Pilgerweg, Pinzgauer Marienweg, Leonhardsweg und WolfgangWeg stattfanden. Begleitet durch erfahrene Pilgerbegleiterinnen machten sich die Pilgergruppen von jeweils 30 – 126 TeilnehmerInnen auf den Weg.  

Kennenlernen, Stille, gemeinsames Gebet und Singen gehörte ebenso dazu wie die Einkehr bei Wirten, die köstliche Pilgersuppen servierten. Die Karwoche spricht existenzielle Fragen des Lebens nach Leid, Scheitern, Krankheit und Tod an. Dies kam in den spirituellen Impulsen der PilgerbegleiterInnen zum Ausdruck. Ziel der Karwoche ist nicht der Karfreitag – der Tod Jesu, sondern der Ostermorgen, die Auferstehung Jesu, also die Verwandlung von Tod zum neuen Leben* (*Zitat: Anton Wintersteller, Pilgerbegleiter). So wurden bei den Abschlussfeiern in den Pfarrkirchen, Dank und Bitten zum Ausdruck gebracht.

Dieser gemeinsame Tag hat wieder gezeigt, dass Pilgern im SalzburgerLand eine gute Gelegenheit ist, Schöpfung und Gemeinschaft zu erleben, zu sich und zu Gott zu finden. Die TeilnehmerInnen zeigten sich durch diesen Tag beschenkt und bestärkt, worüber sich die Organisatoren freuten.

Die Veranstaltungen wurden von den Pilgerwegen, dem Tourismusreferat der Erzdiözese und der SalzburgerLand TG gemeinsam organisiert. Für die Pilgerfreunde warten nach dem Pilgerstart über das ganze Jahr viele interessante mehrtägigen Pilgerwanderungen auf den heimischen Pilgerwegen: www.pilgerwege.at oder www.jakobsweg.ch/eu/ch/anlaesse-reisen/

Bilder:

- Bei Schnee stapften die PilgerInnen auf dem Marienweg im Pinzgau zu ihrem Ziel
  (Bild: Gerlinde Eidenhammer)

- Pilgergruppe auf der VIA NOVA und dem St. Rupert-Pilgerweg im Flachgauer Seenland (Bild: aWi)

- St. Rupert Pilgergruppe mit dem Ziel Seekirchen (Bild: aWi)

Pilgerwanderung in Ungarn am Marien Weg nach Mariazell

04/17/2014, Joe Weber

Unser Projektpartner Vissi Andras berichtet uns von der Pilgerwanderung am Marien Weg nach Mariazell.

Bericht

 

Koordinierungstreffen der Jakobswege Österreichs in St. Pölten

03/27/2014, Joe Weber

Beim jüngsten Koordinierungstreffen der Jakobswege Österreichs in St. Pölten, wurde über die aktuellen Aktivitäten in den Regionen berichtet und gemeinsame Vorhaben auf österreichischer und europäischer Ebene beraten. Der Jakobsweg Europa ist nach wie vor eine Faszination, was durch die Pilgerzahlen bestätigt wird. Österreich liegt ab Hauptweg von Budapest(HU) und Kosice (SK) kommend – Richtung Santiago. Der Verein Jakobswege bietet eine Plattform aller regionalen Jakobswege in Österreich mit dem das Ziel, Pilgern auf dem heimischen Jakobsweg für Pilgerfreunde interessant zu gestalten. Dazu gehört auch ein gutes Pilgerservice mit Pilgerpässen, Heften, Pins, Beratung, … Über 400 Pilgerpässe wurden letztes Jahr ausgestellt, berichtet Peter Freina.

Eine wichtige Aktion ist auch der gemeinsame Pilgerstart in der Karwoche. Seit 10 Jahren wird an den Jakobswegen zu einer vorösterlichen Pilgerwanderung eingeladen. Dieser Pilgertag wird mit spirituellen Impulsen gestaltet. Gesorgt ist aber auch für das leibliche Wohl bei einer Einkehr zu einer Pilgersuppe. Freude an der Natur, an der Bewegung, an der Gemeinschaft, am Leben erfüllen diesen Tag. Besonders erfreut zeigt sich Anton Wintersteller, Vorsitzender des Vereines über 92.000 User/Besucher auf www.jakobswege-A.eu. und das wachsende Interesse an den heimischen Pilgerwegen. Durch die ehrenamtliche Zusammenarbeit in verschiedenen Teams gelingt es neue Interessenten anzusprechen und für`s Pilgern zu gewinnen.

 

 

 

Verantwortliche der Jakobswege in Österreich bei dem Treffen in St. Pölten.

Vorösterliches Pilgern auf dem Jakobsweg in Kärnten

Pilgersymposium in Hamburg

03/03/2014, Joe Weber

Toni Wintersteller berichtet:

Ich war letztes Wochenende bei dem Symposium, der Pilgermesse und div. Vernetzungsaktivitäten in Hamburg dabei. Anbei auch ein Bericht und Fotos. Es wurde viel am „Jakobsweg“ aufgehängt und war gut präsentiert. Aus der Schweiz war eine Pilgerbegleiterin dabei (auf dem Bild zu sehen), die mit Pastor Gerhard Graf Pilgerwanderungen anbietet.

Das Thema „Vernetzung“ war unter den nationalen VertreterInnen ein ganz wichtiges. Immerhin waren 5 Nationen vertreten. Ich wurde wieder darin bestärkt die Überlegungen zu „Netzwerk Pilgern in Europa“ weiter zu entwickeln. Mit Pilgern im Norden und Pastor Bernd Lohse haben wir einen wichtigen Partner und vor allem eine starke ökumenische Note.

Europäische Zusammenarbeit

01/24/2014, Anton Wintersteller

Österreichischer Jakobsweg auf der Plattform www.camino-europe.eu. Auf ihr finden Jakobs-Pilgerinnen und Pilöger eine länderübergreifende reichhaltige Informations- und Datenquelle. Die GPS-Daten können abgespeichert oder Wegstrecken ausgedruckt werden. Letzten Sommer wurden die Daten des österreichischen Jakobsweges erfasst und sind jetzt zugänglich. Pilgern entwickelt sich zunehmend als Ganzjahresangebot. Der lange und schöner Herbst, der schneearme Winter lockt auch jetzt zu kürzeren Pilgerwanderungen ein. Die vielen Anfrage und Besuche auf den Internetseiten zeigen jetzt schon, dass auch 2014 ein besonderes Pilgerjahr werden wird.

Ungebrochene Faszination Jakobsweg:

01/24/2014, Anton Wintersteller

Über 215 000 pilgerten 2013 am Jakobsweg nach Santiago de Compostela

Die Schar der Pilgerinnen und Pilger, die jährlich in Santiago de Compostela ankommen ist weiter steigend. Waren es im Vorjahr 192.488 registrierte PilgerInnen, so stieg die Zahl lt. Statistik für 2013 bereits auf 215 856 Pilger/innen. Nur in den „Jakobijahren (jeweils wenn der 25. Juli – Jakobstag auf einen Sonntag fällt) wird diese Zahl übertroffen.  Zuletzt 2010 mit 272 135 Pilger/innen. Der Jakobsweg in Spanien und Santiago als Ziel bleibt ein Magnet für Menschen, die sich aus ganz unterschiedlichen Motiven auf den Weg machen.

Zu diesen offiziell registrierten PilgerInnen kommen ebensoviele, die auf den Teilstücken des europäischen Jakobswege-Netzes ihre „Auszeit“ für 1 – 2 Wochen verbringen. Dieser Trend auf heimischen Pilgerwegen Land und Leute kennenzulernen, Neues zu entdecken, sich zu „erden und zu himmeln“ ist auch auf dem Jakobsweg in Österreich spürbar. Zum österreichischen Jakobsweg gibt es sehr gute Wegbeschreibungen verschiedener Verlage, ebenso regionale Gratisbroschüren, Bezug von und Informationen, auch Pilgerpässe im Internet über www.jakobswege-A.eu.
Wer sich alleine noch nicht auf den Pilgerweg traut, kann die vielen mehrtägigen Pilgerwanderungen nützen, die von ausgebildeten Pilgerbegleiterinnen angeboten werden. Sie sichern sowohl den organisatorischen Rahmen, die Unterkunft/Verpflegung und die spirituelle Begleitung. Gruppen geben nicht nur Sicherheit, sie ermöglichen Gemeinschaft, Einkehr, besondere Begegnungen in Klöstern, so Anton Wintersteller, Vorsitzender vom Verein Jakobswege Österreichs.

Erster durchgehender Jakobsweg publiziert

01/03/2014, Joe Weber+Hansruedi Hänni

Der erste transnationale Jakobsweg, der durchgehend von Ungarn über Wien, Salzburg und Innsbruck in die Schweiz und von dort weiter durch Frankreich nach Santiago de Compostela führt, wurde noch vor dem Jahresende auf unserer Webseite: www.camino-europe.eu publiziert Besucher finden die transnationalen Wege unter: Ungarn, Österreich, Schweiz, Frankreich und Spanien.

Auf einheitlich gestalteten und übersichtlichen Seiten können neben einer Kurzbeschreibung der Wegetappen, verschiedene Wander-/Topo- und Übersichtskarten (auch 3D) mit eingetragenem Wegverlauf, Wegprofilen und GPS-Tracks eingesehen bzw. heruntergeladen werden.

Im Jahr 2014 sollen noch weitere durchgehende Jakobswege aufgeschaltet werden. Diese in Polen, Tschechien, Slowakei oder Slowenien beginnenden Jakobswege führen durch Deutschland bzw. Österreich in die Schweiz und anschliessend durch Frankreich nach Santiago de Compostela in Spanien.

Die erfolgreiche Publikation verdanken wir einer guten Zusammenarbeit im transnationalen Projektteam, mit Mario Buchwalder und der Firma GPS-Tracks.com.

 

Jakobswege 3-Ländertreffen in Europas Kulturhauptstadt Kosice

12/05/2013, Joe Weber

Unser österreichischer Projektpartner Toni Wintersteller meldet: 

Erstmals trafen sich in Kosice/Ost-Slowakei VertreterInnen der Jakobswege Ungarn, Slowakei und Österreich zu einem Erfahrungsaustausch und zur Stärkung der Vernetzung in Mittel-/Osteuropa und im Europäischen Jakobswege-Netz. Im Vorfeld gab es bereits seit mehreren Jahren bilaterale Treffen. In der Slowakei gibt es seit dem Vorjahr durch Maria Theresia Rakosova und Gerhard Weag von Liveaid eine Initiative für den Jakobsweg Slowakei von Kosice nach Bratislava mit Anbindung in Wolfsthal zum österreichischen Jakobsweg. Die erste Teilstrecke von Kosice nach Levoca über 120 km wurde erst vor wenigen Wochen offiziell eröffnet.
Bei dem Treffen wurden auch die Hauptrouten und die weiteren Kooperationen abgestimmt. Besondere gemeinsame Anliegen sind die Belebung der Jakobswege durch Pilgeraktivitäten, Gespräche mit Gemeinden/Pfarren, Beherberger und die Ausbildung von PilgerbegleiterInnen. as Treffen fand in einer sehr freundschaftlichen Atmosphäre statt und wird im nächsten Jahr in Ungarn fortgeführt.

Dom von Kosice/Kaschau zur Hl. Elisabeth; Start des Jakobsweges und Elisabeth-Pilgerweges

as Arbeitsteam von Jakobswege SK-HU-AT: Maria Rakosova, Gerhard Weag, Csilla Dukat, Andras Vissi und Toni Wintersteller

Eröffnung

11/20/2013, Joe Weber

Im Beisein von Anton Wintersteller und Werner Kraus (österreichische Vertreter des transnationalen Projektes) wurde am letzten Wochenende in Kosice (Slowakei) das erste Teilstück des Jakobsweges in der Slowakei eröffnet. Damit wird eine transnationale Verbindung zwischen der Slowakei und dem Weinviertel in Österreich neu geschaffen. Wir gratulieren der slowakischen Projektgruppe.

 

 

Die transnationale (slowakisch/österreichische) Projektgruppe 

Integrierte transnationale Webseite

07/01/2013, Joe Weber

Am Montag den 1. Juli wurde die neue Webseite, welche die durchgehenden transnationalen Jakobswege aller am Leader-Kooperationsprojekt beteiligtn Länder und Regionen integriert, erfolgreich hochgeladen.Damit ist ein erster wichtiger Schritt in der Schaffung einer gemeinsamen transnationalen Pilger-Informationsplattform gelungen.