Auf dieser Etappe wird uns eine Buchenallee in Erinnerung bleiben, die hinter Jacinki beginnt und uns während fast 10 Kilometer den Weg weist und uns vor der Sonne schützt. Nachdem wir der Allee rund 2.5 Kilometer Richtung Naclaw gefolgt sind biegen wir nach links ab Richtung Süden, wo uns eine vergleichbare Allee nach Dadzewo bringt. Diese Allee ist in Polen die längste dieser Art und umfasst über 600 Buchen, die teilweise rund 200 Jahre alt sind - eine beeindruckende Garde strammer Begleiter.

Ab Dadzewo führt ein befestigter Weg durch einen Wald südostwärts nach Gabno, ein kleines Dorf mit der Stroh-gedeckten «Riegelkirche des Hl. Antonius von Padua» sowie einem Schloss aus dem 19. Jahrhundert.

Beim Forsthaus Osetno finden wir auch den «Park der Förster» mit zahlreichen Attraktionen. Jetzt sind es noch 10 Kilometer durch Wälder westwärts bis zum Etappenort Wyscewo mit der «Kirche des Hl. Bischof Adalbert». Die Siedlung ist im Wald ziemlich verstreut, es lohnt sich also vorgängig eine Unterkunft zu reservieren. Fahrrad-Pilger haben es da etwas einfacher, sie können noch bis Koszalin weiterfahren.

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Der Pommersche Jakobsweg Reiseführer»: www.en.re-create.pl