Auch die heutige Etappe nach Kamien Pomorski ist eng mit dem heiliggesprochenen Bischof Otto von Bamberg und seinen Christianisierungs-Missionen verknüpft Der Etappenort Kamien Pomosrski wurde 1175 auch Bischofssitz.

In Ciezmierz treffen wir auf die Anfangs des 17. Jahrhunderts als Fachwerkbau errichtete «Maria Verkündigungskirche», die als Besonderheit eine Kopie eines mittelalterlichen Triptychon enthält, dessen Original sich im Stettiner Dom befindet.

Das Dorf Swierzno gehörte seit seiner Entstehung bis ins 18. Jahrhundert der Adelsfamilie Flemming, eine Familie aus der viele Ritter, Mönche, Pastoren und erfolgreiche pommersche Politiker stammten. Aus dieser Zeit stammt auch das prachtvolle Jagdschloss, ebenfalls ein Fachwerkbau, der heute noch steht.

Das Dorf Trzebieszewo liegt an der Strecke der ehemaligen Greifenberger Schmalspurbahn . Heute werden wir eher die «Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria» besichtigen. Im Etappenort Kamien Pomorski endet unsere Etappe vor der «Johannes-der-Täufer-Konkathedrale».

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Der Pommersche Jakobsweg Reiseführer»: www.en.re-create.pl