Da die Küstenlinie der Ostsee in dieser Gegend Richtung Südwesten verläuft, führt auch unser Weg in dieser Richtung, allerdings nicht direkt dem Ufer entlang. Unser Weg verläuft auf der Landseite des Bukowo-See, der durch eine Nehrung von der Ostsee getrennt ist. Am nächsten kommt man diesem See bei Bukowo Morskie. Hier existierte einst auch ein Zisterzienser-Kloster. Nach der Auflösung des Ordens als Folge der Reformation wurde das Kloster baufällig und dann abgerissen. Das einzige Überbleibsel der Zisterzienser in diesem Ort ist die gotische Kirche. Im Ort gibt es eine Unterkunft der Organisation Agroturystyca und auch einen Park mit monumentalen Bäumen.

Unser Etappenort Iwiecino wird in der Gegend auch als «Dorf des Weltuntergangs» bezeichnet. Verantwortlich für diesen Titel ist das aussergewöhnliche Gemälde des Jüngsten Gerichtes in der Dorfkirche. Das Dorf verfügt über die erwähnte Herberge, und auch der nächste Ort Osieki bietet Unterkünfte an.

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Der Pommersche Jakobsweg Reiseführer»: www.en.re-create.pl