Heute erreichen wir den tiefsten Punkt unserer Wanderung - er liegt am grossen Fluss Norditaliens mit dem kurzen Namen - am Po. Wir müssen uns diesen Weg aber verdienen, und zwar nicht mit Steigungen, sondern mit endlos scheinenden Wegen auf schnurgeraden Dämmmen, deren Ende nicht sichtbar ist.

Es ist nicht überraschend, dass wir in dieser von Hochwasser bedrohten Gegend auf lange Strecken keine grösseren Siedlungen finden. Es lohnt sich also, genügend Verpflegung und Getränke mitzuführen, und den Übernachtungsort fest gebucht zu haben.

Hinweis(e)

Die «Via Romea» trägt verschiedene Namen, so zum Beispiel auch «Via Romea Stadensis» oder «Via Romea Germanica». Dieser Pilgerweg führt von Norddeutschland südwärts über den Alpenpass «Brenner» nach Rom. Der Weg geht zurück auf den Abt Albert von Stade, der im Jahr 1236 nach Rom aufbrach, um vom Papst Gregor IX eine Erlaubnis für eine strengere Kirchenzucht einzuholen.

Diese Nord-Süd Verbindung ermöglicht aber auch aus dem Osten kommende Pilgern südwärts Richtung Rom abzubiegen, so wie sie auch aus dem Norden kommenden Pilgern ermöglicht, westwärts Richtung Santiago de Compostela abzubiegen.

Siehe auch

Mehr zu diesem italieninisch/deutschen Projekt auf www.viaromeadistade.eu/ (Italien) und auf www.viaromea.de (Deutschland).