Pilgern - vorbei an ungewohnten Architekturen

Pilgern - vorbei an ungewohnten Architekturen

Avenza ist die grösste Fraktion der Gemeinde Carrara, einem Ort der weltberühmnt ist für den Marmor, der hier in Steinbrüchen abgebaut wird. Das Gelände der heutigen Etappe ist ein einige Kilometer breiter Küstenstreifen, der einerseits vom Apennin begrenzt wird und andererseits vom Ligurisch-Toskanischen Teil des Mittelmeers.Die Originalstrecke verläuft dabei an der Apennin-Seite dieses Küstenstreifens, und wird uns auch einige Ausblicke aus der Höhe über den weitgehend überbauten Küstenabschnitt bis zur Küste und dem Horizont ermöglichen.

Manche Pilger (wie auch unseren Fotographen Robi) mag es aber auch reizen, nach Tagen in den Alpen, in den Reisfeldern der Lomellina und schliesslich auch im Apennin jetzt an der Riviera die Küste hautnah zu erleben, dann wahrscheinlich auch ein Bad zu nehmen oder sogar die heilsame Wirkung des salzigen Meerwassers während einem Ruhetag an der Küste zu geniessen. Das italienische «dolce far niente» wird uns helfen, unsere Batterie wieder aufzuladen. Für solche Pilger bietet sich die hier ebenfalls aufgeführte 20 km lange Variante Costa de Versilla an.

Unabhängig davon, welchen Weg wir wählen, wir kommen innerhalb der Region Toscana aus der Provinz Massa-Carrara in die Provinz Lucca.