Taro-Brücke: Blick flussaufwärts

Taro-Brücke: Blick flussaufwärts

Das einzige, was heute nicht ändert, ist die Region Emilia-Romagna und die Provinz Parma, in der wir uns bewegen. Was sich aber ändert, ist die Topographie: nach vielen Tagen in Flachland geht es heute wieder mal ein bisschen in die Hügel südlich der Poebene. Was sich ebenfalls ändert ist die Marschrichtung: seit vielen Tagen wanderten wir vorwiegend gegen Osten oder Südosten, aber ab heute geht es vorwiegend nach Süden, wo eben Rom liegt.
endlich wieder Hügel kurz vor Castellazzo

endlich wieder Hügel kurz vor Castellazzo

Diese Etappe ist relativ lang, aber wir finden unterwegs immer auch wieder Möglichkeiten, die Etappe zu unterbrechen. Gegen Schluss der Etappe wandern wir dem Fluss Taro entlang gegen seine Flussrichtung nach Süden durch den Parco Fluviale Regionale Del Taro bis auf die Höhe von Fornovo, wo wir den breiten Flusslauf auf einer Brücke queren, die eine wichtige Funktion für den Ost-West-Verkehr hat. Fornovo ist als Brückenkopf somit auch ein geeigneter Etappenort.

Hinweis(e)

Die «Via Francigena» ist einer der 3 christlichen Pilgerwege des Mittelalters, dessen Hauptachse von Canterbury in England nach Rom führt. Diese Dokumentation gibt vorerst den meistbegangenen Abschnitt von Lausanne nach Rom wieder.