Diese erste Etappe auf der Via Domitia bringt uns vom italienisch/französischen Alpenübergang «Col de Montgenèvre» resp. dem französischen Grenzort Montgenèvre hinunter nach Briançon, nach Davos in der Schweiz die zweithöchst gelegene Stadt in Europa. Der Col de Montgenèvre ist nur 1850 Meter hoch und war deshalb schon zur Zeit der Römer ein wichtiger Alpenübergang zwischen der Po-Ebene und dem Rhônetal. Es ist also nicht überraschend, dass der Col de Montgenèvre auch für Pilger zwischen Italien und Frankreich eine Schlüsselrolle übernahm.

Auf dem Weg Richtung Westen werden wir schon kurz nach dem Ortsausgang die junge Durance überqueren, welche bis zur Mündung in die Rhône zu einem imposanten Alpenfluss anwachsen wird. Kurz vor dem Etappenort Briançon werden wir sie bei der Brücke «Pont D'Asfeld» ein weiteres Mal überqueren und dann den Wasserzuwachs beurteilen können. Diese Wegdokumentation beendet die Etappe vor der Stadtverwaltung (Mairie).

Hinweis(e)

Die «Via Domitia» (auch GR653D) in Frankreich und der Via Francigena-Zubringer in Italien erfüllen gemeinsam dieselbe Aufgabe: sie verbinden schon seit der Zeit der Römer Arles und Vercelli miteinander, und damit später auch die Pilgerweg-Netze der beiden Länder. Der Pilger-Verkehr bewegt sich bei diesen Wegen also in beiden Richtungen. Beide Wege sind hier ab der Grenze beim Alpenpass Col de Montgenèvre zu ihren Anschluss-Destinationen beschrieben, die Streckenführung ist dabei aber in beiden Richtungen dieselbe. Der Unterschied liegt in den Profilen - die Auf-und Abstiege sind in der Marschrichtung angegeben und sind deshalb nur für die Wanderrichtung anwendbar. Das kann sich auf die Etappeneinteilung auswirken.

Siehe auch

www.compostelle-paca-corse.info/