Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Wir verbeleiben einen weiteren Tag im Dept. Loire (42), lassen aber die Loire jetzt immer mehr links liegen. Bis Saint-Georges-Haute-Ville bleibt das Gelände noch einigermassen flach, aber dann beginnt es für den Rest der heutigen Etappe zu steigen, von etwa 400 müM bis auf fast 1200 müM. Mit rund 900 Höhenmeter Steigung zeigt uns heute das Massif Central seine Zähne.

In Saint-Georges-Haute-Ville stösst auch der Weg von Lyon her mit unserer Route zusammen, und von da an finden wir auch rot-weisse Signalisationen GR3 (Grande Randonnée 3) auf unserem Weg. Wir kommen während der Steigung immer wieder durch grössere Orte, wegen Verpflegung oder Unterkunft müssen wir uns also keine grossen Sorgen machen, aber gut ist es trotzdem, wenn die geplante Uebernachtung bereits reserviert ist. Im Wald von «Les Renardières» überschreiten wir dann den Kulminationspunkt der heutigen Etappe. bis zum Etappenort La Chapelle-En-Lafaye fällt die Strecke dann wieder leicht. Dort erwarten uns neben einer Auberge auch eine «Gîte communal» mit 3 Schlafsälen.

Morgen stehen uns zwei Wege nach Le Puy-En-Velay zur Verfügung, nänlich die westlichere Variante «Voie Bolène» über die Höhen oder die östlichere entlang der GR3, dem Fernwanderweg, den wir heute bereits ein Stück weit begangen haben. Die GR3 führt durch die Schlucht der Loire südlich von Le Puy-En-Velay, ist 23km länger, hat mehr Steigungen, ist aber auch abwechslungsreicher.