neugierige Beobachter

neugierige Beobachter

Auf dem heutigen Weg nach El Cubo de Tierra Del Vino werden wir uns kaum verloren fühlen, denn wir wandern meist entlang einer Verkehrsachse, die aus Strasse, Autobahn, teilweise Eisenbahn und dann eben auch noch dem Pilgerweg besteht. Was allerdings fehlt sind Ortschaften unterwegs, wo man rasten, verpflegen und die Vorräte ergänzen könnte - wir werden also vorsorgen müssen. Wir bleiben zwar nach wie vor in der Region Castilla y León, wechseln aber heute von der Provinz Salamanca in die Provinz Zamora.
Adios Calzada de Valunciel

Adios Calzada de Valunciel

Auffallen werden uns unterwegs die bewässerten Kulturen, bei denen ein riesiger Bewässerungsarm um einen zentralen Einspeisepunkt rotiert, und damit grossflächige Kreise schafft, in denen nicht die Farbe braun-gelb dominiert, sondern eben grün, was selbst auf Satellitenaufnahmen gut ersichtlich wird.

Der Name des Etappenortes «El Cubo de Tierra Del Vino» ist sogar für die Spanier fast ein bisschen zu lang, sodass wir gelegentlich auch auf die verkürzte Form «El Cubo Del Vino» stossen werden. Auch dieser Etappenort verfügt über eine Auswahl an Unterkünften, darunter auch eine Pilgerherberge.

der Weg verliert sich am Horizont

der Weg verliert sich am Horizont

Hinweis(e)

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.