römischer Meilenstein

römischer Meilenstein

Wir sind heute wiederum unterwegs in der Provinz Salamanca, deren Hauptstadt mit dem gleichen Namen wir am Schluss der Folgeetappe erreichen werden. Wir wandern heute auf einer Höhe von 900 bis 1100 m.ü.M.

Als Referenzpunkte auf dem Weg haben wir heute auf der Ortsliste und im Profile neben einigen Arroyo's neu auch zwei «Regato» als Fliessgewässer auf der Liste. Das heisst so viel wie «Rinnsal» und bewegt sich damit am untersten Ende der Skala von spanischen Bezeichnungen für Fliessgewässer.

Bye-bye Fuenterroble de Salvatierra

Bye-bye Fuenterroble de Salvatierra

Als ein Höhepunkt dieser Etappe werden wir dem Höghenzug des «Pico de la Dueña» entlang wandern, Ein Aufstieg der nicht nur eine schöne Aussicht über die Meseta bietet, sondern in dieser flachen Hochebene auch recht windexponiert ist. Kein Wunder also, dass wir da oben auf über 1100 m.ü.M. im Zeitalter der erneuerbaren Energie auf einen Windpark stossen. Der Etappenort San Pedro de Rozados bietet verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten an, darunter auch eine schmuck eingerichtete Herberge.

kastillische Hocheben - Meseta

kastillische Hocheben - Meseta

Hinweis(e)

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

auch Pilger hinterlassen Spuren

auch Pilger hinterlassen Spuren

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.