Pilgerpfad folgt  alter Römerstraße

Pilgerpfad folgt alter Römerstraße

Da die Übernachtungsmöglichkeiten entlang der «Calzada Romana Via de la Plata» auf den nächsten rund 40 Kilometer dünn gesäht sind, ist Oliva de Plasencia ein häufig genutzter Etappenort mit einer empfehlenswerten Herberge, obwohl der Ort einige Kilometer östlich der Hauptroute liegen, und obwohl wir am Folgetag zuerst wieder westwärts auf die Calzada Romana zurückkehren werden, allerdings auf einem anderen Weg.
Wolkenstimmung beim Aufbruch

Wolkenstimmung beim Aufbruch

Wer diesen Umweg nicht machen will wird auf der Calzada bleiben und somit die Variante A wählen. Diese Variante A mündet dann bei Cáparra wieder in die Strecke der Etappe von Oliva de Plasencia nach Aldeanueva del Camino.

Hinweis(e)

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

alte Steinmauern säumen den Weg

alte Steinmauern säumen den Weg

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.