Calzada de Béjar

Calzada de Béjar

Die heutige Etappe bringt uns ein Erlebnis, das wir schon seit längerer Zeit nicht mehr erlebt haben: wir haben zwei Aufstiege vor uns mit insgesamt 484 Höhenmeter, und werden dabei bei Colonia la Estación für heute den höchsten Punkt auf 848 m.ü.M. erreichen, und auch der Etappenort La Calzada de Béjar liegt noch auf etwa 800 m.ü.M. Mit dieser Etappe erreichen wir die kastilische Hochebene, hier auch «Meseta» genannt, und die Provinz Salamanca in der Region Castilla y León.
verschneite Berge im Apri - eher selten

verschneite Berge im Apri - eher selten

Wir verlassen Aldenueva del Camino entlang dem Río Ambroz und kommen gleich zu Beginn an zwei Campingplätzen vorbei. Wir steigen stetig leicht an, und erreichen bei Colonia la Estación den Kulminationspunkt des Tages. Noch im Aufstieg durchqueren wir den grösseren Ort Baños de Montemajor, den letzten Ort in der Region Extremadura. Puerto de Béjar, das wir rechts liegen lassen, gehört dann bereits zu Castlilla Y León.

Vor dem Aufstieg in die kastillische Hochebene

Vor dem Aufstieg in die kastillische Hochebene

Nach dem Kulminationspunkt geht es dann wieder talwärts zum Río Cuerpo de Hombre dem wir erneut bis zum Etapenort La Calzada de Béjar folgen. Kurz vor dem Etappenort kommen wir noch an der Ermita de San Francisco und schon fast im Ort auch noch an der Ermita Del Humilladero vorbei. Kurz, uns erwartet ein abwechslungsreicher Tag.

Hinweis(e)

Meilenstein in Baños de Montemayor

Meilenstein in Baños de Montemayor

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

Blick zurück auf Baños de Montemayor

Blick zurück auf Baños de Montemayor

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.