farbenprächtiges Hafenstädtchen Cudillero

farbenprächtiges Hafenstädtchen Cudillero

Die heutige Etappe stellt uns vor eine Herausforderung, die wir mit konditioneller Ausdauer bewältigen können, oder aber mit mentaler Ausdauer und Organisationstalent für die Unterkonftssuche. Die Strecke so wie hier besschrieben ist distanz- und profilmässig recht anpruchsvoll und es braucht Ausdauer und Selbstvetrauen, um sie am Stück zu durchwandern.Obwohl es auf dieser Strecke nur wenig Unterkunftsmöglichkeiten gibt, kann man je nach Jahresezeit und Gruppengrösse dennoch Unterkunftsmöglichkeiten finden. Zudem gibt es in San Esteban eine Herberge, aber San Esteban liegt rund 2 Kilometer nördlich unseres Weges (Variante B).
Avilés

Avilés

Im Etappenort Soto de Luiña endet unser Weg vor der Herberge in einem ehemaligen Schulhausgebäude.

Hinweis(e)

Der Camino del Norte (auch Küstenweg genannt) führt uns von der französisch/spanischen Grenze am Golf von Biskaya aus weitgehend der spanischen Nordküste entlang westwärts, um dann erst wenige Etappen vor Santiago landeinwärts die kantabrische Küste und somit den Atlantik zu verlassen. Dieser knapp 900 km lange Pilgerweg ist historisch gesehen älter als der heutige Camino Francès, da im Mittelalter der muslimische Einflussbereich noch weit in den Norden Spaniens reichte. Erst das Heer der Asturier unter dem Feldherrn Pelayo besiegte im 7. Jh die Mauren zum ersten Mal und drängte sie in den Süden zurück. Der Camino del Norte erlebt neuerdings aber wieder eine Renaissance, da viele Pilger dem Massentourismus auf dem Camino Francès ausweichen möchten.