Sicherheitshinweis

Bei der Kapelle Virgen de la Saludgibt es eine Notunterkunft. An der Nordseite des Gebäudes führt eine Treppe hinauf zu dem Raum unter dem Dach, wo auf dem Boden geschlafen werden kann.

Picos de Europa

Picos de Europa

Nun begeben wir uns auf die Route der Riconquista (übersetzt: Wiedereroberung des christlichen Spaniens). Es handelt sich angeblich um den Weg, den die Mauren gezwungen waren einzuschlagen, um den siegreichen Christen zu entgehen. Sie hatten im Jahre 772 die Schlacht von Covadonga verloren.

Auf dem kleinen Rundweg PR-S-7/8 bis Mogrovejo sollten wir weiter gehen. Ab jetzt gibt es die gelb-weißen Markierungen auf den Pfählen.  Mogrovejo ist eine der sehenswertesten Orte dieser Gegend. Die Kirche, die mit Wappen geschmückten Häuser, der mittelalterliche Wehrturm erwecken den Eindruck, als ob die Zeit stehengeblieben wäre. Hier beginnt der erste Teil der spektakulären Durchquerung der Picos de Europa.

Redo, ein Ort in den Picos

Redo, ein Ort in den Picos

Wir brauchen genug Trinkwasser. Denken wir daran, dass wir im Hochgebirge sind und auf 1.500 m Höhe kommen. Auch mit Nebel müssen wir rechnen. Von der Nationalparkverwaltung und der GREIM (Guardia Civil de Montaña) gibt es Informationen.

Von der Kirche von Mogrovejo geht es bald auf die Piste und wir erhalten den ersten Wegweiser, den gelb-weiß markierten PR-22.Richtung Àliva und Peña Oviedo. Der Felsen Peña Oviedo auf der linken Seite mit 1.309 m Höhe, während auf der rechten Seite die Bergriesen von weit über 2.000 m Höhe des Ostmassivs sind. Hier gibt es einen erquickenden Brunnen. Wir erreichen den GR-203, die Route der Reconquista, in den der PR-22 mündet. Hier befindet sich wieder ein üppiger Brunnen.

wir sind auf dem richtigen Weg

wir sind auf dem richtigen Weg

Nun geht es weiter ins Hochtal von Áliva und wir erreichen 1.475 Höhenmetern, die höchste Stelle dieser Picos-Überquerung. An einer Weggabelung gehen wir den GR-203 weiter und wir kommen an der Kapelle Virgen de la Salud oder auch Santuca de Áliva vorbei.

Im Laufe der Strecke sehen wir auf der linken Seite am Berg ein auffallendes farbiges Haus; es handelt sich um das Königliche Chalet, das dem spanischen König gehört.

In Sotres gibt es verschiedene Hotels sowie zwei günstige Herbergen. In der Hauptsaison sollten Sie allerdings reservieren.