Besuch beim Bürgermeister von Prittriching

Besuch beim Bürgermeister von Prittriching

Auch der heutige Tag ist nochmals vom Lech geprägt. Wir wandern weiterhin dem östlichen Lech-Ufer entlang südwärts, anfangs recht nahe am Lech am Fuss einer 20-30 Meter hohen Böschung, Beim «Naturfreundehaus» steigen wir etwas auf und wandern dann weiter oberhalb dieser Böschung - mit besserer Sicht über den Lech. Diese bessere Sicht haben schon die Römer genutzt, als sie etwas weiter südlich die sogenannte «Römerschanze» anlegten, eine befestigte Beobachtungs- und Verteidigungsanlage.
und natürlich ein Gruppenbild

und natürlich ein Gruppenbild

Bei der Lech-Staustufe 18 führt der Weg dann wieder hinunter ans Wasser und über die Staustufe wechseln wir auf das westliche Ufer. Diesem Ufer wandern wir aber nicht einfach entöang, sondern folgen dem Weg weiter landeinwärts, drehen dann bei Hurlach wieder südwärts, durchqueren Igling und drehend dann wieder gegen Osten, um so Landsberg am Lech zu erreichen, wo wir unsere Etappe beim Hauptplatz beenden.

und schon wieder unterwegs

und schon wieder unterwegs

Hinweis(e)

Die «Via Romea» trägt verschiedene Namen, so zum Beispiel auch «Via Romea Stadensis» oder «Via Romea Germanica». Dieser Pilgerweg führt von Norddeutschland südwärts über den Alpenpass «Brenner» nach Rom. Der Weg geht zurück auf den Abt Albert von Stade, der im Jahr 1236 nach Rom aufbrach, um vom Papst Gregor IX eine Erlaubnis für eine strengere Kirchenzucht einzuholen.

Erfrischung an altem Brunnen

Erfrischung an altem Brunnen

Diese Nord-Süd Verbindung ermöglicht aber auch aus dem Osten kommende Pilgern südwärts Richtung Rom abzubiegen, so wie sie auch aus dem Norden kommenden Pilgern ermöglicht, westwärts Richtung Santiago de Compostela abzubiegen.

Siehe auch

Mehr zu diesem italieninisch/deutschen Projekt auf www.viaromeadistade.eu/ (Italien) und auf www.viaromea.de (Deutschland).