Wenn uns der Weg ab der Michaelskirche aus Schweinfurt herausgeführt hat, treffen wir in Geldersheim wieder auf den Jakobsweg. In Egenhausen ist eine der schönsten Spätrokokokirchen Frankens, umgeben von einem Friedhof, dessen Grabsteine alle aus Sandstein sind. Es lohnt sich auch hier das Fränkische Bildstockzentrum zu besuchen. Bildstöcke sind ein Ausdruck fränkischer Frömmigkeit und Lebensart

Im nächsten Ort Eckartshausen lädt die spätgotische Wallfahrtskirche mit dem Grabmal eines unbekannten Jakobspilgers zum Besuch ein. Unser Weg führt nach Stettbach (St- Leonhard mit Schnitzfiguren aus der Schule Riemenschneiders) über Schraudenbach (St. Jakob nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut), dem Hofgut Ruppertzaint und Gädheim nach Binsbach. Hier erwartet uns im Alten Pfarrhaus Binsbach eine neue Pilgerherberge.

Hinweis(e)

Der Jakobsweg von Vacha nach Würzburg ist eine Verbindung von Mittel- nach Süddeutschland. Er beginnt in Vacha, wo der von Osten her kommende Ökumenische Pilgerweg endet, und führt zuerst in die Bischofsstadt Fulda. Ab dort geht der Weg weiter südwestlich in Richtung Mainz oder südlich nach Würzburg. Unser folgender Weg ist derjenige nach Würzburg. Ab Geldersheim ist unser Weg von der Fränkischen St. Jakobus- Gesellschaft ausgeschildert ist (weiße Muschel auf blauem Grund).

Siehe auch

Siehe auch: zu www.jakobus-franken.de